32 Raben

Aus Auryen

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32 Raben ist ein beliebtes Kartenspiel aus dem Imperium, das vorwiegend in Hafenkaschemmen und billigen Straßentavernen gespielt wird.

Geschichte

Ursprünglich stammt das Spiel aus der Hauptstadt, wo sich in der Taverne Zum Schwarzen Raben an einem vollen Abend zwei Gruppen an einem Tisch zusammenrauften. Die einen mit Würfeln, die anderen mit Karten ausgestattet, wurde beides zu einem Spiel zusammengefügt und an folgenden Abenden weiter ausgereift, bis die Spielregeln in ihrer recht simplen Art für alle akzeptabel waren. Von Thelonar aus verbreitete sich das Spiel über das ganze Imperium und erfreute sich besonders in den niederen Schichten wachsender Beliebtheit, da die Regeln recht einfach sind und es durch das Spiel und den Zwang rechnen zu müssen sehr leicht Gründe gibt nach Betrug zu rufen und die Fäuste schwingen zu lassen.


Spielzubehör

Zu dem Spiel gehören zwei Würfel a 6 Seiten und ein Kartendeck pro Spieler. Jedes Deck besteht aus 21 Karten. 20 Der Karten sind Zahlenkarten im Wert von 1 - 10, 10 in Blau, 10 in Rot. Blau und Rot sind die Standardfarben, da sie die Farben der Hauptstadt. Je nach Region kann die Farbe jedoch auch wechseln. Wichtig ist im Prinzip nur, dass es zwei verschiedene Karten sind. Die 21te Karte ist eine Jokerkarte, die im Aussehen von Deck zu Deck variieren kann. Sie misst den Wert 20.


Die Grundregeln

32 Raben spielt man mit mindestens 2 Spielern, eine maximale Beschränkung an Spielern gibt es im Prinzip aber nicht. Zu Beginn wird das Deck der Spieler vom jeweils rechten Spieler gemischt. Danach werden die beiden Würfel gerollt, wobei die Augenzahl beider Würfel der Grundwert für das laufende Spiel ist. Danach wird ein Einsatz festgelegt, für den sich jeder Spieler pro Runde eine Karte aus seinem Deck kaufen kann. Ziel ist es, mit dem Wert der Karten und der addierten Zahl der Würfel möglichst nah an die Zahl 32 heranzukommen. Jeder Spieler kann beliebig viele Runden lang eine Karte kaufen. Übersteigt er jedoch den Insgesamtwert 32 mit Karten und Würfeln, hat er verloren. Sobald jemand denkt, nah genug an der Zahl zu sein, kann er das Ziehen beenden und wartet solang, bis alle aus der Spielgemeinschaft ebenso geendet haben. Am Ende deckt jeder seine Karten auf, und derjenige, der am nächsten an der 32 ist, hat gewonnen und gewinnt das Gold, das alle Spieler für ihre Karten bezahlt haben. Im Falle, das mehrere gewonnen hätten, weil sie den gleichen Wert erreicht haben, wird zwischen betreffenden Spielern eine neue Runde gespielt, solang, bis ein einzelnder Gewinner übrig bleibt, der dann das angesammelte Gold aus allen Runden gewinnt.
Es gibt zwei nennenswerte Ausnahmesituationen:
1) Es verlieren alle aus der Spielgemeinschaft, da sie alle den Wert 32 überschritten haben. In diesem Fall bekommt der Schankwirt, so das Spiel in einer Schank gespielt wird, das Gold. Andernfalls wird meist auf der Basis des Goldes eine neue Runde angefangen.
2) Zu Beginn des Spiels werden zwei Sechsen gerollt, und einer der Spieler zieht im ersten Zug den Joker und hat somit direkt die 32 erreicht. In diesem Fall bleibt sein Goldgewinn geringer, da aufmerksamen Spielern auffallen dürfte, das betreffende Person nur eine Karte gezogen und dann für die Runde abgeschlossen hat. Dafür wird er jedoch für den Abend zum Rabenkönig ernannt und bekommt im gleichen Zuge von jedem Mitspieler einen Schnaps und ein Bier ausgegeben.

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