Die Elfen in der Zeit der Dunkelheit
Aus Auryen
Die Zeit der Dunkelheit ist den Elfen prägend im Gedächtnis geblieben und wird von ihnen als Tinnu Morn - das schwarze Zwielicht - bezeichnet. Das bröckelnde Bündnis zu den anderen großen Völkern brach am Anfang der Zeit volllends und so ging zuerst der Kontakt zu den Menschen und circa ein Jahrhundert später auch der zu den Zwergen verloren - was nicht zuletzt mit dem kompletten Rückzug der Elfen in den Thintalan Wald und der bewussten Meidung der anderen Völker zu tun hatte.
Die Hoch- und Waldelfen hingegen wuchsen durch die Zeit der Finsternis enger zusammen. Während die Waldelfen die Umgebung bewachten und die verbliebenen Krell und Orks so gut es ging aus den Wäldern vertrieben, kümmerten sich die Hochelfen primär um die Errichtung einer neuen Heimstätte. So wurde inmitten der großen Lichtung des Thintalan Waldes die Stadt Minas Ivrin gegründet und Stück für Stück erbaut.
Es vergehen Jahrhunderte, in denen sich die Elfen beständig gegen die angriffslustigen Orks und die konstante Dunkelheit zur Wehr setzen. Doch gleichsam trüben sich die Erinnerungen an die Zeit bevor die Dunkelheit über das Land hereinbrach, da mehr und mehr Elfen, die diese Zeit noch erlebten, dahinscheiden. So mag das Erstaunen der Elfen wohl verständlich sein, als die ersten Sonnenstrahlen langsam wieder in das Land einkehrten und die Zeit der Dunkelheit ihr Ende fand.
