Die Halblingsgötter

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Allgemeine Beschreibung

Auch Halblinge glauben an Mondin und Sonnenvater, sie und die Menschen lebten jahrhundertelang zu nah beieinander, als dass sich bei den kleinen Leuten eigene Gottheiten hätten entwickeln können. Im Gegensatz zu den Großen sind sie jedoch lange nicht so ehrfürchtig - sie würden es gar verbissen nennen.

Auch die Interpretation der beiden Götter unterscheidet sich von der der Menschen. Ursache hierfür ist, dass das Glück die zentrale Rolle in ihrem Leben spielt und sie nicht an Vorsehung oder Schicksal glauben. Alles entsteht aus eigener Kraft und ist in seiner Entwicklung vom Glück abhängig.

Dementsprechend wird die Mondin als die lächelnde Königin begriffen. Durch ihren mütterlichen Segen, ihre Liebe und Güte, fällt einem das fröhliche, ungetrübte Glück in den Schoß. Der Sonnenvater wird als grimmiger Narr verstanden. Ehrgeiz, Kraft und Tatendrang sollen das Glück mehr oder minder zwingen, jedwede Wünsche zu erfüllen.

Gläubige

Halblinge sind zwar gläubig, doch sehen sie die Götter bei weitem nicht so an, wie das Volk der Langbeine, und mitnichten würde ein Halbling eine Gottheit zum Mittelpunkt seines Lebens deklarieren, weshalb es bisher noch nie halblingische Priester gab. Die Götter sind für sie ein Teil der Welt, die die Pflanze, das Essen und das Bier.
So gibt es bei den Halblingen auch keine Konkurrenz zwischen Mondin und Sonnenvater. Sie gehören für sie zu gleichen Teilen in ihre Welt. Auch wenn manche Halblinge mehr zu einer Gottheit tendieren als zu einer anderen, würden sie nie auf die Idee kommen, die andere Gottheit ob dieser Tatsache zu verschmähen.

Bezeichnungen

  • Die lächelnde Königin
  • Der grimmige Narr

Zugeordnete Domänen

  • Glück

Gebete und Feste

Die Halblinge feiern die bei den Menschen üblichen Feste. Gebete spricht der Halbling hingegen kaum aus. Ab und an mag ihm ein lauter Ausruf an eine der beiden Gottheiten entweichen.

Tempel und Kleriker

Halblinge haben keine Tempel oder ähnliches. Auch über die Ausübung des Priesteramtes ist nichts bekannt.

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