Die Zwerge in der Zeit der Dunkelheit

Aus Auryen

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Als die Dunkelheit über das Land brach, flüchtete das Volk der Zwerge zurück in ihre Stollen. Dort hofften die wenigen Überlebenden neue Kraft sammeln zu können und ihre Streitmacht zu konzentrieren, denn sie waren arg dezimiert und müde und zerschlagen von der Flucht. Zudem hatten die Wirren des Krieges an ihnen genagt. Nahrung war knapp und die Kälte kroch selbst in die Tiefe der Hallen und Gänge, wo sich die Gaben des Patrons und der Hüterin nur mühsam zur Wehr setzten.

Den Orks war so die Oberfläche des Landes überlassen und sie zogen brandschatzend und mordend umher. Die Finsteren hingegen flüchteten ob der Kälte ebenfalls in den Berg und nahmen dort, gemeinsam mit den Drachen, den Kampf mit den Zwergen wieder auf.

Doch auch sie waren nun geschwächt. Zudem kämpften die Bärtigen nun auf gewohntem Terrain und ihre Armeen standen nicht weit entfernt voneinander, sondern nah, sodass sie sich gegenseitig unterstützen konnten. Dieser Vorteil erwies sich als Verhängnisvoll für den Feind und das zwergische Volk löschte sie am Ende wohl vollständig aus.
Nur der ein oder andere Drache blieb unentdeckt und so ist es möglich, dass sich ein solcher auch noch dieser Tage erhebt und die Welt in Angst und Schrecken versetzt.

Nach ihrem Sieg galt die Aufmerksamkeit der Zwerge zunächst ihren Kranken, Verletzten und Verstorbenen. Später begann man dann mit den Kontrollen der Stollen und Reparaturen der Hallen. So entging dem Volk ein Teil der finsteren Zeit. Doch nach und nach wandt sich der Blick wieder an die Oberfläche, wo auch sie die Rückkehr des Lichtes erhofften.

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