Drudok Windfänger

Aus Auryen

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Drudok Windfänger

Aussehen

  • Geboren: 544 dIK
  • Haarfarbe: Grau
  • Augenfarbe: Braun
  • Besonderheiten: Er ist im Besitz zweier Stäbe, wovon einer aus Eichenholz, dunkel gebeizt und mit einen silbernen Knauf besetzt. Der andere knorrig, krumm und am oberen Ende sind die Wurzelfortsätze, die diesen Stab krönen, mit allerlei Krims-Krams wie Perlen und kleine Hölzchen die aneinanderklackern behangen. Weiters sei gesagt, das er im Turm der Alchemisten ein und ausgehen mag um dort in den tiefsten Gewölben seiner Neigung nachgeht. Jene Neigung hat sich auch im Hafenviertel herumgesprochen und ihm seinen Ruf und den Namen „Tunker“ eingebracht hat.


Ein Halber in den „besten“ Jahren, zwar möge sein Antlitz durch tiefe Falten und schmal gewordene Lippen sein Alter verraten, doch abgesehen von einigen Weh-Wehchen scheint der alte Kauz doch noch recht rüstig. Er trägt seine Haare halblang, welche in ihrem betagten Grau wuschelig über seinem Haupt liegen, dazu möge sich in Ausläufern ein frecher „Kaiser-Franz-Joseph“-Bart seiner bemächtigen.

Beschreibung

Er ist wohl ein recht zwiespältiger Charakter, auf der einen Seite jung geblieben und für Schabernack und Torheit jederzeit zu haben, auf der anderen Seite mögen ihm Momente gegeben sein, wo die Erfahrung und Weisheit des Alters sich recht deutlich bemerkbar machen. Er persönlich schätzt die Aufrichtigkeit und Anständigkeit in seinem Wesen und die Treue an das woran es glauben mag. Beinahe so sehr wie ein gutes Puffelkraut und eine Tasse Tee. Ansonsten scheint er in seinen alten Tagen doch die Ruhe zu genießen, welche nur ab und an ein wenig Aufregung duldet.

Biographie

Die meiste Zeit seines Lebens ist er mit seiner Schwester und seinem Schwager durch die Lande gezogen. Als Gaukler und Wundermax, als Taschenspieler und Sagenerzähler, als Quacksalber, Bader und Kräutermännchen. Doch als sie in die ruhigeren Jahre gekommen waren, sehnten sie sich nach etwas Beständigkeit welche sie in Thale zu finden hofften. Hierzu sollte man erwähnen das Beständigkeit nicht zwangsläufig mit Ruhe und Langeweile zu verwechseln ist. Sie fanden ihren Herren und Gönner im Herren der Grauen Spindel, inwieweit es allerdings dessen Weibe zu verdanken war ist nicht gänzlich zu belegen. Fortan waren die drei für das zuständig, was ihnen aufgetragen wurde und ihren Talenten entsprach, was in der Umsetzung des Häuslichen Segens und bei der Erziehung der kleinen Miandarea Grauspindel endete. So möge viel Zeit ins Land gezogen sein, bis nach einem dieser schicksalhaften Tage, welche die Grundfesten einer Existenz erschüttern oder gar niederreißen, die Entscheidung des hohen Herren Drudok an Miandareas Seite stellte. Über die Reling eines Schoners blickend, welcher über die Wellen des Sternentränenmeeres schnitt, pfeilgerade zu einem ungewissen Landstrich des Imperialen Kaiserreiches, fern ab von all jenen die ihn so lange begleitet haben. Ein bewegender Moment. Ein Moment der nach einer Pfeife verlangte und ein kurzes Leuchten in die alten Augen brachte. Endlich wieder ein Abenteuer....

Persönliche Werkzeuge