Erste Begegnung mit dem Volk der Zwerge

Aus Auryen

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Panikerfüllt stürzte der Mann in die Taverne, seine Augen weit aufgerissen als wollten sie ihm herausfallen. Kohlestaub an Gesicht und seiner Kleidung wies ihn als einer der Minenarbeiter aus, die die Stadt mit Erzen und Kohle versorgten und sie so am laufen hielten.
Als er anfing zu schreien wurde es sofort stockstill in der Taverne und alle Augen richteten sich auf ihn.

"Hilfe! Helft mir! Ein Steindämon in der Mine!"

Gemeinsames Keuchen erklang und ich konnte mir ein Schmunzeln in meiner dunklen Ecke nicht verkneifen. Aber schon sprach der Mann weiter.

"Er kam aus dem Stein, ich schwöre es bei Vater Feuerrad und der gütigen Mondmutter, er kam aus dem Stein heraus und seine Augen glühten wie rote Kohlen!"

Er machte einige wilde Bewegungen mit seinen Händen.

"Haare sprossen ihm überall aus dem Kopf und obwohl er nur etwa halb so groß wie ich war war er mindestens doppelt, ach was dreifach so breit. Und er trug eine Axt bei sich die mindestens noch einmal doppelt so groß war wie ich! Ich schwöre es!"

Panik begann in der Taverne auszubrechen. Einige eilten hinaus aus der Taverne, entweder um sich in ihren Häusern zu verstecken oder um in die Mine zu gehen und den Steindämon mit eigenen Augen zu sehen. Andere verblieben in der Taverne und je länger ich dort saß und zuhörte, desto fantastischer wurde die Geschichte des Bergmannes.
Wieder verzogen sich meine Lippen zu einem Lächeln und vergnügt begann ich an den Seiten meiner Harfe zu zupfen.
Daraus lies sich doch sicher ein gutes Lied dichten. Also verzeiht, wenn ich den Stift nun fortlege um etwas zu dichten, du, der du einst mein Tagebuch lesen wirst.....

Jahr 437 d.IK
Barde Drossel

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