Familie Hortanger
Aus Auryen
Eine arme Hafenfamilie mit vier Kindern. Sie vermietet zwei der Zimmer (die am besten eingerichtetsten), um ihre Existenz zu finanzieren.
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Elindra Hortanger
Elindra ist eine sehr nette, höfliche und zuvorkommende Frau, die im Prinzip zu gut für den Hafen ist. Selten verlässt ein böses Wort ihren Mund, und selbst ihre Kinder kann sie kaum richtig ausschimpfen, wenn sie mal wieder Mist gemacht haben. Sie hält die Zimmer der Mieter sauber und ordentlich. Die meiste Zeit ist sie mit Hausarbeit, vor allem mit Kochen beschäftigt. Obwohl das Gold knapp genug ist, bietet sie Gästen oder hungrigen Mietern stets eine Mahlzeit an. Bei näherer Begutachtung mag man vielleicht die Sorge um ihre Kinder erkennen, die sie in sich trägt, da ihr durchaus bewusst ist, welche Gefahren der Hafen birgt.
Serko Hortanger
Serko Hortanger ist meist recht still, und macht nicht selten einen eher mürrischen Eindruck, obgleich es mehr Sorgen sind, die ihn plagen, da er keine Arbeit hat. Selbstvorwürfe, dass er seine Familie kaum ernähren kann, resultieren daraus. Im Grunde ist er jedoch ein ehrlicher und aufrichtiger Mann, der durchaus freundliche Züge hat, wenn man ihn erstmal kennt.
Jonas
Sein Spitzname ist 'Yanne'. Er gehört zu den Straßenkindern des Hafens. Ihn dort zu treffen ist weitaus wahrscheinlicher als ihn zu Hause zu finden. Er ist 11.
Pauli
Ebenso wie seine Brüder gehört auch er zu den Straßenkindern. Somit trifft man ihn auch eher draußen. Er ist 9.
Kalle
Ebenso wie seine Brüder gehört auch er zu den Straßenkindern. Somit trifft man ihn auch eher draußen. Er ist 8.
Ann
Ann ist die jüngste der Hortangerkinder (5 Jahre), und das einzige Mädchen unter ihnen. Ebenso wie ihre drei großen Brüder gehört auch sie zu den Straßenkindern, obgleich sie noch deutlich unschuldiger als ihre Brüder ist. Ann ist neugierig und vorwitzig, liebt Geschichten, Lieder und Kekse, und würde lieber mehr Zeit im Hafen als im Haus verbringen, was ihr von ihrer Mutter jedoch meist verboten wird. Daher kommt es öfters mal vor, dass sie sich mit einem ihrer Brüder heimlich rausschleicht.
Ann hat zwei Puppen, Aleana (geschenkt von Ven), und Pitzi (geschenkt von Torben). Wann immer sie selbst Unsinn anstellt, redet sie von den Puppen als Tätern, anstatt von sich selbst, und tadelt die beiden dann auch in der Öffentlichkeit.
Ann hat gesehen, wie der Leichnam von Berach durch den Hafen geschleppt wurde, und war auch die erste, die selbst an der Leiche war, was sie doch ziemlich ängstigte. Sie litt unter Albträumen, doch half Torben ihr, den fahlen Tänzer fortzuschicken.
