Gebratene Drachenleber am Spieß

Aus Auryen

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Rezept nach Kahrlaz

Zutaten:

  • 1 frische Drachenleber
  • 1 großes Feuer
  • 1 Fass Bier, wahlweise Schnaps

Man nehme eine frische, am besten noch blutige Drachenleber und spieße sie auf einen stabilen Speer oder Ast auf. Dann entzündet man ein großes Feuer. Vergesst nicht, dass das Feuer heiß genug brennen muss, damit die Leber auch schön garen kann. Dann ist es nötig, den Spieß gleichmäßig zu drehen, um dem Fleisch eine gleichmäßige Hitze zukommen zu lassen. Zur Verfeinerung des Geschmacks ist es auch unbedingt notwendig, das Fleisch regelmäßig mit Bier oder Schnaps einzureiben. Wenn das Fleisch schön knusprig ist, kann es am Spieß serviert werden.

Herkunft des Rezeptes
Es ward mein Ur-Ur-Urgroßvater Bordon aus unserem Klane der diese Köstlichkeit als erstes probierte und zubereitete. Ja, glaubt mir ruhig, ich schwöre es bei meinem Klane und wer mich einen Lügner nennen will, der wird meine Axt zu spüren bekommen.
Also, wo war ich ... ach ja ... es ward zu Zeit der Dunkelheit, als es selbst den Drachenviechern zu dunkel und kalt in den Landen wurde und sie es sich in unseren Bergen bequem machten, diese verdammten geflügelten Dunghaufen. Wie ihr alle wisst, ward es eine schwere Zeit sie abzuwehren und viele Zwerge kamen zu Tode, als sie sich tapfer den Drachen entgegen stellten. Am schlimmsten von allen wütete der Drache Schwarzzahn - mögen seine Knochen noch hundert Jahre verrotten - und ohja ich sehe euch an das euch dieser Name nicht unbekannt ist.
Schließlich beschlossen die Klane ein wahres Heer von den unseren gegen ihn zu schicken und was ward es für ein Kampf. Viele Zwerge wurden von Schwarzzahn zerquetscht, gefressen oder verbrannt, aber alle starben sie wie wahre Zwerge mit dem Namen unseres Patrons auf den Lippen. Und schließlich ward es die Axt meines Vorfahren, der den Todesstoß versetzte. Das Gebrüll des Drachens soll furchterregend gewesen sein und raubte einigen das Gehör. Doch das Untier fiel.
Es ward Bordon dem die Idee kam, die Leber des Drachens zu verspeisen, um die Stärke des Drachens in sich aufzunehmen. Und das ward der Beginn dieser Köstlichkeit, deren Rezept hier notiert ist.

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