Gemmenschneider und Juweliere

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Die Zunft der Gemmenschneider und Juweliere hat ihren Sitz im Marktviertel in Sturmspitze.

Wappen der Gemmenschneider und Juweliere

Inhaltsverzeichnis

Mitglieder

Zunftmeister

Juweliermeister

Gesellen

  • Walandia Muschelstein

Lehrlinge
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Beschreibung

Nicht selten kommt es vor, dass die Zunft der Gemmenschneider besonders vom Niederen Stand und der unteren Bürgerschicht gemieden wird, denn die Arroganz und eingebildete Erhabenheit des ein oder anderen Juweliers ist stadtbekannt. Doch auch das Misstrauen jener Handwerker trägt dazu bei, dass etwaige Lehrlinge nur aus bestimmten Schichten der Bevölkerung oder mit ausgezeichnetem Leumund einen Meister finden, der sich bereit erklärt sie auszubilden.
Natürlich zählen die reicheren Bevölkerungsschichten auch zu den Hauptkunden der Gemmenschneider, zumal deren Goldbeutel für die Waren der Zunft eher geeignet sind, als die der Niederen. Von einfachen Edelsteinen bis hin zum polierten Brillianten kann man in der Zunft alles finden, was das Herz begehrt.
Aufgrund des Bedarfs von Ringfassungen und feinem Werkgerät zur Fertigung arbeiten die Juweliere besonders eng mit den Schmieden zusammen.

Ausbildung

Gesellenausbildung

Zu Anfang bekommt der Lehrling der Zunft das theoretische Wissen über die verschiedensten Edelsteine, sowie deren Schliff vermittelt - wohlbemerkt nur die Theorie, denn die praktische Arbeit erlernt mit den Steinen erfolgt erst recht spät in der Ausbildung. Zuvor noch muss sich der Schüler mit der Fertigung von Fassungen, dem feinen Einsetzen von bereits geschliffenen Steinen und der Verknüpfung von Stein und Fassung sowohl in Theorie als auch in Praxis beschäftigen. Meist folgt nach erfolgreicher Lernleistung eine Zwischenprüfung, und sollte der Lehrling diese erfolgreich abschließen, hat er sich in den Augen der Zunft soweit bewiesen, dass ihm auch teurere Materialien anvertraut werden. Fortan erlernt er das Schleifen der Edelsteine und das Kronjuwel der Gemmenschneider - Das Verflechten von Gold zu Ketten.

Meisterausbildung
Die Meisterausbildung setzt eine erfolgreich abgeschlossene Gesellenausbildung, sowie mindestens ein Jahr des selbstständigen Arbeitens voraus. Meist dauert sie in etwa 3 Jahre, und neben Vertiefungen des Gesellenwissens erlernt der Geselle zusätzlich administrative Tätigkeiten, sowie das Anleiten und Lehren von Lehrlingen. Zur Vorbereitung auf die Meisterausbildung, die die meisten Gesellen irgendwann durchlaufen, ist es nicht unüblich, dass Gesellen schon vor der Ausbildung zum Meister anderen Lehrlingen zur Hand gehen und ihnen mit ihrem Wissen zur Seite stehen. In der Meisterausbildung ist es meist üblich, dass der Geselle, der den Meistertitel anstrebt, einen der Schüler des Meisters mit ausbildet. Ausnahmen mögen die Regel nur bestätigen. Der Zunftmeister muss jeder Meisterausbildung zustimmen.

Verdienst

Angestellter: 40 Münzen / Monat
Lehrling: 50 Münzen / Monat
Geselle: 110 GM / Monat
Meister: 220 GM / Monat

Persönliche Werkzeuge