Giftige Pflanzen und Pilze

Aus Auryen

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Eine Auflistung aller auf Auryen bekannten giftigen Pflanzen- und Pilzarten.

Inhaltsverzeichnis

Häufige Pflanzen und Pilze

Kräuter

Herbstzeitlose

Eine schöne, hellviolette Blume, deren Schein trügt. Sie kann einen Menschen austrocknen und den Körper lähmen, ohne dass der Betreffende in einen heilsamen Schlaf verfällt. Bei vollem Bewusstsein muss er seine Qualen bis zum Ende ertragen, falls die Pflanze in hohen Mengen verabreicht wurde. In kleinen Mengen ist sie ein stark wirksames Mittel gegen Schmerzen in den Knochen.



Schierling

Der Schierling besteht aus kleinen, weißen Blüten. Hauptsächlich wächst er an den zahlreichen Tümpeln, Teichen und Flüssen des Königreichs. Die Pflanze hat eine starke beruhigende und schmerzstillende Wirkung. Der Schierling ist allerdings eine äußerst giftige Pflanze, die rasch zum Tod führen kann. Sie löst Krämpfe aus und lässt einen Menschen tobsüchtig erscheinen, ohne dass diesem es bewusst sein mag. Ein Mensch, dem Schierling verabreicht wurde, mag anmuten wie ein Tier, das von Tollwut befallen ist. In Verbindung mit Alraune und Bilsenkraut vermag man es ein sehr zuverlässiges Betäubungsmittel zu erwirken.



Tollkirsche

Die Tollkirsche trägt glockige, außen braunviolette und innen gelbgrün gefärbte Blüten mit 5 Blütenblättern. Sie gedeiht an warmen Waldrändern, an Kahlschlägen und auf Lichtungen in Laub- und Laubmischwäldern. Die Wirkung der Tollkirsche variiert und ist abhängig von der Menge, die gereicht wird. Für gewöhnlich mag man einem Menschen an der Erweiterung und dem unnatürlichen Glanz der Augen anmerken, dass er Tollkirsche zu sich nahm. Sie vermag es einen Menschen in eine ähnlichen, aber sehr viel stärkeren, Zustand versetzen wie bei zuviel Alkoholkonsum und ist daher in manchen Kreisen durchaus beliebt. Es mag vorkommen, dass er schnell und viel spricht, von wütenden Anfällen befallen wird. Der Mund trocknet aus und das Herz schlägt in einem höheren Maße als es gemeinhin der Fall ist. Zudem mag es scheinen, als wäre er von einem Fieber befallen. Zuviel Tollkirsche führt zum Tod, da es dem Einnehmenden nicht mehr möglich ist, tiefe, gesunde Atemzüge zu nehmen.



Bittersüßer Nachtschatten

Der bittersüße Nachtschatten trägt violette Blüten und rote Früchte und ist eigentlich fast überall zu finden. Auf Auryen wächst er jedoch vorzugsweise an den Stränden und im Whisperwald.
Der Nachtschatten vermag es, einen Menschen zu lähmen. Er stillt Schmerzen, ist jedoch bei hoher Verabreichung gefährlich, da die Lähmung dazu führen kann, dass die Atmung zum Stillstehen kommt.



Wurzeln

Hamwurzel

Die Pflanze wirkt sehr stark regulierend auf den Herzschlag und wird daher hauptsächlich bei Problemen mit dem Herzen eingesetzt. Sie vermag es allerdings auch leicht gegen Krankheiten und Schmerzen zu helfen und wirkt zudem entwässernd auf den Körper. In zu hohen Dosen führt die Hamwurzel zu Unruhe und Erbrechen.



Süssknolle

Süssknolle ist eine knollenartige Wurzel die mit ihrem süssen Geschmack täuschen mag. In hohen Dosen führt sie zu krampfartigen Schmerzen im Gedärm und kann bei sehr grosser Menge auch zum Tode führen. Sie vermag es allerdings starke Schmerzen zu lindern.



Pilze

Knollenblätterpilz

Ein hochgiftiger Pilz der bereits als einzelner zum Tode führen kann. Die Wirkung des Giftes tritt verzögert auf, weshalb man oftmals zu spät reagieren mag. Vorerst mag sie sich auch nur durch Erbrechen und erhöhten Abgang auswirken und soferne man diese behandelt, mögen die Beschwerden auch vergehen, das Gift jedoch im Hintergrund weiterwirken und am Ende den Körper und auch sein Herz zum Versagen bringen. Jedoch wirkt der Knollenblätterpilz sehr stark gegen andere Gifte und mag daher in sehr geringen Dosen als Gegengift Anwendung finden.



Whispertäubling

Dieser Pilz vermag es gegen Probleme mit dem Gedärm, vor allem gegen verminderten Abgang zu helfen. In hohen Dosen jedoch bringt er krampfartige Schmerzen und kann schlussendlich auch zum Tode führen.



Seltene Pflanzen und Pilze

Kräuter

Bilsenkraut

Das Schwarze Bilsenkraut ist zottig, klebrig behaart und wird etwa ein bis zwei Ellen hoch. Es wächst für gewöhnlich an Wegen und Mauern. Das Bilsenkraut mag gegen Schmerzen helfen, oder auch dem Unwohlsein auf Schiffen abhelfen. In Verbindung mit Alraune und Schierling vermag man es ein zuverlässiges Betäubungsmittel zu erwirken. Allerdings kann das Bilsenkraut, das zu den tödlichsten bekannten Giftpflanzen zählt, dazu führen, dass der Einnehmende in einen tiefen Schlaf fällt, aus dem ihm im schlimmsten Falle keiner mehr erwecken kann.



Haineibe

Ein immergrüner Nadelbaum mit roten Früchten und weichen Nadeln. In den Adelshäusern sind die Früchte recht beliebt, da sie die Lippen zu röten vermögen und die Augen zum Glänzen bringen. Allerdings mag dies mit Unwohlsein und Schmerzen einhergehen, wenn zuviel verabreicht wurde. Auch hier kann der Tod rasch eintreten. Allerdings helfen die Früchte auch bei Schmerzen in den Gelenken oder unschönen Flecken auf der Haut.



Wurzeln

Grünwurzel

Eine hochgiftige Wurzel, die oftmals als Gift gegen Rattenplagen Anwendung finden mag. Beim Menschen wirkt sie in hohen Dosen lähmend, löst starke krampfartige Schmerzen aus und lässt am Ende die Atmung aussetzen. In geringen Dosen jedoch ist sie ein starkes Schmerzmittel, welches bei starken Schmerzen einige schmerzfreie Stunden bescheren kann.



Mordwurz

Der Mordwurz ist hochgiftig und findet, ebenso wie die Grünwurzel, oft bei Rattenplagen seinen Einsatz. Jedoch ist der Mordwurz selbst in geringen Dosen auch für den Menschen tödlich. Er wirkt ebenso lähmend, löst starke Schmerzen und Blutungen im inneren des Körpers aus, wodurch es schlussendlich auch zum Tode kommt.



Pilze

Kahler Krempling

Dieser Pilz hilft gegen Unruhe und auch ein wenig stärkend auf das Herz. In hohen Dosen jedoch löst er Erbrechen und stark erhöhten bis blutigen Abgang aus und kann in manchen Fällen sogar zum Tode führen.



Frühjahrslorchel

Ein eigentlich sehr wohlschmeckender Pilz der jedoch in hohen Dosen starkes Erbrechen und erhöhten, meist blutigen, Abgang, sowie Durstgefühl, Benommenheit und Fieber auslösen mag. In manchen Fällen kann er auch zum Tode führen indem die Atmung versagt. Allerdings hilft er auch Erkrankungen zu heilen und lindert Schmerzen in den Knochen.



Riesenrötling

Der Riesenrötling hilft sehr gut gegen Probleme mit dem Einschlafen. Er wirkt stark beruhigend und macht müde, in hohen Dosen jedoch für er zu starkem Erbrechen und erhöhtem Abgang und kann im schlimmsten Fall zum Tode führen.



Rare Pflanzen und Pilze

Kräuter

Stechapfel

Der Stechapfel hat weiße, manchmal auch hellblaue Blüten, die 5 - 8 Fingerbreit lang werden. Die Blüten verströmen einen starken, betäubenden Geruch. Er mag ähnlich wie die Tollkirsche und das Bilsenkraut wirken. Fieber und Wutanfälle auslösen, aber auch in einen tiefen Schlaf fallen lassen. Zudem sieht der Betroffene Dinge, die er nicht sehen kann. Bei schändlichem Hexenwerk wird der Stechapfel oft gebraucht, um, wie es heißt, die Magie in der Luft mit den Augen zu erkennen. In kleinen Mengen verabreicht vermag er es Beschwerden beim Luftholen oder schweren Husten zu lindern.



Wurzeln

Wonnewurz

Die Wurzel vermag gegen das Gefühl der tiefen Traurigkeit zu helfen und steht der Betroffene seinem Leben dann wieder positiver gegenüber. Auch bei Erschwächen der Manneskraft und daraus resultierender Lustlosigkeit mag sie Abhilfe schaffen. In hohen Dosen jedoch führt sie zu Erbrechen, erhöhtem Abgang und kann Schmerzen auslösen.



Püppchenknolle

Die Püppchenknolle ist eine hochgiftige Wurzel welche in hohen Dosen Probleme mit der Atmung, Schaumbildung vor dem Mund, unkontrollierbares Zucken des ganzen Körpers und letztendlich den Tod verursachen kann. Bei Frauen in freudiger Erwartung eines Kindes führt sie mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit zum Verlust desselben, welcher auch mit sehr starken Schmerzen verbunden ist.



Pilze

Ziegelroter Risspilz

Dieser Pilz vermag es sehr gut auf die Haut zu wirken und hilft gegen allerlei Hauptprobleme, ausserdem wirkt er leicht glättend auf die Haut und wird daher gerne von Damen des höheren Standes verwendet. Er erschwert es allerdings gleichzeitig in die freudige Erwartung eines Kindes zu kommen, und löst in hohen Dosen krampfartige Schmerzen aus und lässt den Betroffenen Dinge sehen die in der Wirklichkeit nicht vorhanden sind.



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