Goryen

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Wappen Goryen
Karte Goryen

Goryen ist eine Stadt des Kaiserlichen Imperiums und Heimat der kleinen Völker. Deswegen wird sie auch das "Land der kleinen Menschen" genannt. Sie befindet sich innerhalb der Grafschaft Gording.


Inhaltsverzeichnis

Kurzbeschreibung

  • Synonym: Das Land der kleinen Menschen
  • Mittelpunkt alchemistischer Forschung
  • Hauptsächlich von Gnomen und Halblingen bevölkert


Allgemeine Beschreibung

An den Ufern des Angarions gelegen, ist Goryen die südlichste Stadt des Imperialen Kaiserreiches. Vorrangig ist Goryen auf dem übrigen Festland Teil zotiger Anekdoten oder humorvoller Redensarten, was damit zusammenhängt, dass die Stadt von vielen Halblingen und Gnomen bevölkert wird, was ihr auch den Beinamen „Das Land der kleinen Menschen“ gab.
Tatsächlich ist der Ort nicht sonderlich groß und erinnert eher an ein größeres Dorf denn an eine Stadt, da auch die Umgebung von ländlicher Idylle geprägt wird. Wer ihr deswegen jedoch eine geringe Bedeutung beimisst, der irrt. Goryen ist das Zentrum alchemistischer Forschung und hat ebenso, durch seine Nähe zum dichten Forst des Zankatwaldes einige herausragend geschickte Zimmerleute hervorgebracht.
Der Lauf des Angarions hat sich dabei als überaus nützlicher Handelsweg erwiesen, denn durch die geringe Entfernung zum Sternentränenmeer hat sich ein reges geschäftliches Treiben entwickelt. Von Goryen aus gelangen dadurch äußerst seltene und erlesene Schnitzkunstwerke in das Kaiserreich. Zudem handelt die Stadt mit Trüffeln, die ebenso ein Geschenk des nahe angrenzenden Waldes sind. Die gorysche alchemistische Forschung indes hat zwar einige Skurrilitäten hervorgebracht, wird jedoch von den Gelehrten des Kaiserreiches aufgrund ihrer gewagten und oft sehr effektiven Rezepte hoch geschätzt.
Die ländliche Idylle Goryens und ihre im Vergleich zu anderen Städten geringe Einwohnerzahl macht die Stadt gleichsam zu einem Erholungsort für übersättigte Adelsherren, die von den kleinen Seltsamkeiten und großen Verrücktheiten Goryens nicht abgeschreckt werden.
Goryen ist im Allgemeinen betrachtet ein Musterbeispiel an Toleranz zwischen den Völkern. Das enge Zusammenleben von Mensch, Gnom und Halbling hat der Stadt keineswegs geschadet, im Gegenteil gibt es wohl kaum einen Ort auf dem Festland, an dem man eine solche Vielfalt kultureller Eigenheiten entdecken kann, die zudem friedlich nebeneinander leben. Natürlich kam und kommt es zu kleineren Rivalitäten, was hauptsächlich die Küche und Gaumenfreuden der Bewohner betrifft, doch sind diese auch von den Einwohnern selbst als Scherz zu begreifen und kein Quell ernsthafter Fehden. Die Küche Goryens ist zudem tatsächlich bemerkenswert. Die hohe Anzahl an Halblingen, die ja bekannt sind für ihre Kochkünste, gemischt mit der Experimentierfreude gnomischer Trankmischer, hat eine schmackhafte, wenn auch manchmal mit Nebenwirkungen gekennzeichnete Esskultur hervorgebracht, die im Kaiserreich beliebt ist und oft zu kopieren versucht wird, was jedoch den wenigsten gelingen mag.
Der Gipfel der Gaumenfreuden ist jedoch dass alljährliche „Fest der tausend Zungen“, während dem die Stadt beachtlichen Zulauf findet. Meisterköche aus dem ganzen Reich treten in einem immer wieder als legendär bezeichneten Wettstreit gegeneinander an. Die Tavernen des Ortes sind zu jener Zeit überfüllt und gar manche neugierigen Besucher müssen am Rand der Stadt auf den Feldern ein Zeltlager aufschlagen.


Herrschaftsstrukturen

Durch den hohen Einfluss an Halblingen und Gnomen in der Stadt kann man feststellen, dass Goryen in viele kleine oder größere Familienverbände einzuteilen ist. Wie in den Städten des Kaiserreiches üblich, regiert ein Rat in der Stadt, der aus den Oberhäuptern der mächtigsten Familien besteht, die natürlich oftmals wechseln können. Diese ein wenig chaotische Regierungsform schadet jedoch kaum, da die Einwohner Goryens im Allgemeinen friedlich sind und sich auch aus größeren Auseinandersetzungen, Kriegen und Fehden im Kaiserreich weitestgehend heraushalten.


Religion

Bedingt durch die hohe Toleranz, die in Goryen herrscht, steht es jedem Einwohner frei an das zu glauben, was er wünscht. Mondin, Sonnenbanner, Krawark und Flamula werden alle gleichsam verehrt, je nachdem welchem Volk man sich zugehörig sieht. Um diese Gleichheit im Glauben aufrecht zu erhalten, nimmt der Rat der Stadt keinen offiziellen Bezug zu einer der Gottheiten. Auch wird man Tempel schwerlich finden, allerdings gibt es viele Schreine und Gebetstätten, die das spirituelle Leben der Stadt fördern.


Stadtviertel

Goryen lässt sich aufgrund der geringen Größe kaum in Stadtviertel einteilen, jedoch mag man die Stadt aufgrund entsprechender Gebäude und ihrer Vorkommen auf drei Bezirke festmachen:

Laborbezirk

Hier finden sich die meisten Labore und alchemistische Forschungszentren der Stadt, oft unterbrochen durch kleine Gärten, deren angenehmer Kräuterduft den Gestank der größeren und kleinen Explosionen, die ab und an vorkommen mögen, weitestgehend überdeckt.
In diesem Bezirk leben die meisten Gnome der Stadt.

Handwerksbezirk

Kochstätten, Tavernen und Zimmerer findet man hier zuhauf. Meist betätigen sich hier die Halblinge der Stadt.

Fischerbezirk und Hafen

Es mag ein wenig demütigend erscheinen, dass jener Bezirk als der Fischerbezirk benannt ist, da hier der geschäftliche und handelstreibende Mittelpunkt der Stadt ist. Da die Bewohner den Namen jedoch als Sinnbild für das Fischen von Gold und Reichtümern ansehen, bekümmert es sie nicht weiter. Der Rat der Stadt hat hier seinen Sitz.
Die meisten Bewohner sind vom Volk der Menschen.


Sehenswürdigkeiten

Geschichte

Die Gegend um Goryen ist bereits seit undenkbarer Zeit besiedelt, was an der günstigen Lage in Waldes- und Flussnähe liegen mag.
Gnome siedelten hier jedoch bewusst erst ab etwa dem Jahre 3 dIK, welches das erste Jahr der gnomischen Zeitrechnung kennzeichnet.
Goryen begann seine jetzige Bedeutung in den Jahren Kaiser Gothards zu erreichen, also grob zwischen den Jahren 340 und 370 dIK. Dies ist durch die Haltung des damaligen Kaisers leicht erklärbar, hatte Kaiser Gothard doch eine offene Haltung zu Forschung und Wissenschaft und versuchte sie zu fördern, wo es ihm möglich war. Goryen ist seitdem Mittelpunkt alchemistischer Forschung auf dem Imperialen Kaiserreich.

Wichtige Persönlichkeiten der Stadt

RP-Texte mit Bezug zu Goryen

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