Grafschaft Als
Aus Auryen
Als ist eine Grafschaft unter der Führung des Grafen Haloth von Weitenfels. Im Norden verläuft die Grenze zum Ödland. Im Westen befinden sich die Grenzen zum Herzogtum Hallemark und dem Fürstentum Freiemar. Gen Süden liegen sowohl die Grafschaft Jarfalla, wie auch die Große Wüste. Und im Osten fließt der reißende Fluss ohne Namen in das Sternentränenmeer.
Als ist in weiten Teilen ein kalter und unwirtlicher Ort. Die Schneezinnen und die nördlichen, an das Ödland grenzenden Gebiete sind den meisten Teil des Jahres von Schnee bedeckt und das Leben ist karg und beschwerlich. Südlich der Berge liegt jedoch eine fruchtbare Ebene, die bis zum Schattenforst reicht.
Inhaltsverzeichnis |
Städte
Mondwacht
Dörfer
Growick
Growick ist ein kleines Grenzdorf zum Herzogtum Hallemark und dem Fürstentum Freiemar. Die Bauern gehen fleißig ihrem Tagwerk nach und bestellen das recht fruchtbare Land nahe der Quelle des Thelon. Die Grenznähe lässt aber auch den Handel blühen und so ist Growick ein wohlhabend und es ist damit zu rechnen, dass es in der Nahen Zukunft wachsen wird.
Tuggentock
Im Binnenland von Als liegt das Bauerndorf Tuggentock. Im allgemeinen gilt für diese Ortschaft ähnliches, wie für die anderen Dörfer Als', aber einmal im Jahr schlagen die Tuggentocker aus der Art und veranstalten ein für diese Gegend aufsehen erregendes Spektakel: Den Tuggentocker Humpenlauf.
Ansonsten ist der Ort jedoch recht bedeutungslos und befasst sich mit Viehzucht und dem Anbau der Feldfrüchte.
Dornstett
Am südlichen Fuße der Schneezinnen, ganz in der Nähe der Weitenfels Feste gelegen befindet sich Dornstett. Der verschlafene Ort, den die an dieser Stelle unpassierbaren Berge von der großen Stadt Mondwacht trennen, beheimatet überwiegend Bauern. Diese führen ein friedliebendes Leben und unterscheiden sich höchstens dadurch, welche der beiden nahen Tavernen, Im Fass oder Im Hohlen Zahn, bevorzugen.
Donnerthal
Am südlichen Fuße der Schneezinnen, in der Nähe des schattenforstes und unweit der Grenze zur Grafschaft Jarfalla gelegen, findet sich Donnerthal, ein recht ansehnliches Dorf, dass überwiegend von Bauern und Holzfällern bewohnt wird. Satte Wiesen, fruchtbare Felder, der Wald und die nahe Grenze machen das Leben hier angenehm.
Nonitz
Nonitz ist das östlichste Dorf der Grafschaft Als, dass inmitten der Schneezinnen gelegen ist. Drei Wege kreuzen sich hier, die nach Westen, Süden und Osten aus dem Gebirge führen. Es mag vielleicht um die 40 Einwohner zählen. Wenige davon bestellen im Sommer die kargen Äcker einer Talsenke oder hüten das zähe Vieh, die berühmten Schneezinnen-Hochlandschafe, deren außergewöhnliche Wolle ein Leben an diesem Ort erst möglich macht.
Die anderen verdienen ihr Gold hart in der Kaiserlichen Kupfermine. Das Kupfer des Imperiums stammt fast ausschließlich aus der Gegend um Nonitz.
Tavernen
Zum Verrückten Barden
Die wohl schrägste Taverne im Imperium ist die 'Zum Verrückten Barden'. Sie befindet sich am nord-westlichen Rand des Schattenforstes und ist auch vom Fürstentum Freiemar gut zu erreichen. Schon das windschiefe Haus mit den knall-gelben Fensterläden lässt erahnen, dass hier die Dinge einen anderen Weg gehen, als üblich. Der Wirt ist ein Spielmann, der sein Handwerk versteht und gern zu wildem Tanz aufspielt oder unglaubliche Balladen trällert. Das Publikum ist eingeladen mitzusingen und kommt dem gerne nach, zumal Bier und Schnaps in Strömen fließen. Die rustikale Möblierung muss einiges einstecken und der Tanzboden ist ausgetreten. Trotz aller Wildheit überschreitet der Spaß auf wundersame Weise nie die Grenze zur Gewalt und das ist es, was die Gäste gern wieder kommen lässt.
Einmal im Jahr ist die Taverne Wegpunkt des Tuggentocker Humpenlaufes.
Am Mühlstein
Die urige Taverne, in einer ausgedienten Mühle untergebracht, bietet deftige Kost und leichtes Bier zu kleinen Preisen. Die Nähe zu Growick füllt den Schankraum beinahe täglich. Einmal im Jahr ist die Taverne Wegpunkt des Tuggentocker Humpenlaufes.
Im Hohlen Zahn
'Im Hohlen Zahn - Schenke mit eigener Schnapsbrennerei' ziert das Schild über der Tür. Ein enger Raum, mit Platz für gerade einmal sechs Stehtische heißt den Gast willkommen und benebelt ihn gleich mit dem Geruch von starkem Alkohol. Die Taverne ist nichts für schwache Gemüter, denn hier ließt nur starkes Bier und harter Schnaps. Und so sollte nicht jeder am Wegekreuz zwischen Growick, Dornstett und der Weitenfels Feste Halt machen.
Einmal im Jahr ist die Taverne Wegpunkt des Tuggentocker Humpenlaufes.
Im Fass
Im Fass geht's gemütlich zu. So ist die einhellige Meinung der Bauern und Bäuerinnen, Knechte und Mägde, des Umlandes. Im Winter brennt immer ein warmes Feuer im Kamin und es wird Punsch mit heißen Waffeln gereicht. Im Sommer kann man mit Blick auf Mondins Tränen auf der rückwärtigen Terasse sitzen und den berühmten Rhabarber-kuchen der Wirtin genießen.
Seinen Namen erhielt die Schenke durch ihre kreisrunde Bauart und die dicken Eichenbohlen, aus denen die Wände gefertigt wurden.
Zum Trollkopf
Der nördlichste Gasthof der Grafschaft ist ein gut laufendes Familienunternehmen. Am nördlichen Fuß der Schneezinnen und auf halbem Wege zwischen Mondwacht und Donnerthal gelegen, kehren regelmäßig zahlreiche Gäste hier ein, um sich auf ihrem langen und gefährlichen Weg durch das Gebirge auszuruhen.
Die Taverne führt den Kopf eines Trolls im Wappen und der Wirt weiß eine Vielzahl an schauerlichen Geschichten aus dem nahen Gebirge zu erzählen. Der ein oder andere Gast mag sie später bestätigt sehen.
Bergwacht
Die Bergwacht ist wohl der einsamste Gasthof des Reiches. An der nord-östlichen Seite der Schneezinnen gelegen, wird er eigentlich nur frequentiert, wenn der Pass zwischen Nonitz und Donnerthal nicht passierbar ist und das Kupfer aus den Minen über den Umweg an der Nord-Ost-Flanke des Gebirges entlang transportiert werden muss.
Der Wirt der Bergwacht kann also ohne Zweifel als Einsiedler bezeichnet werden und freut sich über jeden Besuch.
Wälder
Schattenforst
Gebirge
Schneezinnen
Gewässer
Mondins Tränen
Die idyllische Seenlandschaft im Herzen der Grafschaft Als ist eine windstille Gegend, sodass die Oberflächen der Gewässer zumeist spiegelglatt sind. Des Nachts spiegelt sich die Mondin in ihnen und so erhielten sie ihren Namen.
Die Seen werden gern mit kleinen Seglern oder Ruderbooten befahren und wer die Angel auslegt, wird auch den ein oder anderen Fisch fangen, der im allgemeinen recht schmackhaft sein sollte. Verständlicher Weise sind Mondins Tränen also ein beliebter Ausflugsort all jener, die sich freie Zeit leisten können.
Steilfelsküste zum Sternentränenmeer
Die Grafschaft Als grenzt an der östlichen Seite an das Sternentränenmeer. Der Wind der Steilfelsküste ist rau bis stürmisch, der Geschmack der Luft salzig, und auf dieser Seite des Imperiums sind schwerlich Schiffe zu sehen, denn es gibt keine Häfen oder Landemöglichkeiten.
Sonstiges
Weitenfels Feste
Die Weitenfels Feste findet sich im Herzen der Ebene von Als, südlich der Schneezinnen. Nur einen Steinwurf vom Schattenforst entfernt ist sie von den südlichen Ortschaften leicht zu erreichen.
Seit Jahrhunderten ist die Weitenfels Feste Sitz des Adelsgeschlechts der von Weitenfels. Treu stehen sie zu ihrem Hernn dem Kaiser und verwalten die Grafschaft Als in seinem Sinne. Allerdings ist diese Regentschaft von minderem Wert, erstreckt sie sich doch nur über die kleinen Dörfer und Ländereien, ohne jedoch Einfluss auf die Stadt Mondwacht zu haben.
Zur Zeit ist Graf Haloth von Weitenfels Regent der Feste und somit auch Graf von Als.
Burg Ödblick
Burg Ödblick ist die nördlichste Burg des Imperialen Kaiserreichs und soll das Reich vor den unbekannten Gefahren des Nordens schützen. Ihr Besitzer ist Freiherr Tobias von Schneeberg.
