Grafschaft Jarfalla

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Karte der Grafschaft Freiemar

Jarfalla ist eine Grafschaft unter der Führung des Grafen Bern von Mingeloh. Im Norden verläuft die Grenze zur Grafschaft Als. Im Westen befindet sich das Fürstentum Freiemar. Im Osten grenzt die Große Wüste an Jarfalla. Und im Süden erstreckt sich das Gebiet von Thalmoor, das von den Regenten Jarfallas von je her beansprucht wird, dem die Kaiser jedoch keine Beachtung schenken und es sich selbst, sowie dem Rat von Thale überlassen.
Jarfalla ist vor allem für die Nebelseen und deren schwül-warmes Klima berühmt. Der Fischfang spielt eine große Rolle und ist, neben dem Handel mit dem Süden, der über den Angarion abgewickelt wird, der vornehmliche Wirtschaftsfaktor. In den letzten Jahren sind aber auch die Beziehungen zur reichen Wüstenstadt Anwa'ar verbessert worden, sodass Jarfalla sich prächtig entwickelt und vielleicht bald eine der Ortschaften das Stadt- und Münzrecht erhalten mag.

Inhaltsverzeichnis

Städte

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Dörfer

Klagheim

Das Grenzdorf zu Thalmoor liegt an der Quelle des Angarion und ist eine der größeren Ortschaften Jarfallas. Der überwiegende Teil der Einwohner hat sich der Fischerei verschrieben und lebt in Konkurrenz zu Kappdohn einige Meilen flussabwärts auf der anderen Seite der Grenze.


Weinstein

Inmitten der Nebelseen liegt Weinstein, ein kleines verschlafenes Nest. Zwar gibt es auch hier einige Fischer, die auf die umliegenden Gewässer fahren, mehr oder weniger berühmt ist die Ortschaft aber für ihren Wein, den Weinsteintropfen, der in dieser Gegend gedeiht.


Hohenthal

Nahe der Grenze zu Als, zwischen Schneezinnen und Schattenforst, liegt Hohenthal, ein mittelgroßes Örtchen mit etwa 60 Einwohnern. Die meisten von ihnen sind Bauern und Holzfäller, man findet aber auch gewiefte Händler, die Fisch und Wein über die Grenze liefern. Gern verbringt man die Abende im Immervollen Krug.


Gletschfuhr

Am Fuße der Schneezinnen gelegen, ist Gletschfuhr die größte Ortschaft von Jarfalla. Hier findet sich der bedeutendste Markt, Handwerker und Händler aus vielen Bereichen, sowie einige Gehöfte im nahen Umland.
Gletschfuhr hat einen gewählten Vorsteher, der Recht spricht und über einige kleinere Belange entscheiden darf. Man pflegt Kontakte nach Anwa'ar und zur Weitenfels Feste. Gletschfuhr macht sich deshalb schon lange Hoffnungen, das Stadt- und Münzrecht zugesprochen zu bekommen.


Weitland

Im Binnenland, in der Nähe Schloss Guldenbanns gelegen, ist Weitland nur eine Ansammlung einiger Häuser und Höfe. Die Einwohner sind fast allesamt Bauern und führen ein ruhiges und monotones Leben.



Tavernen

Am Steinkreis

Die Taverne am Steinkreis ist eine recht brauchbare Schenke, an der Straße süd-westlich der Nebelseen gelegen. Sie wurde nur einen Steinwurf entfernt von jenem Ort erbaut, den man in Jarfalla Nebelkreis nennt. Allerdings steht das Haus erst ungefähr 150 Jahre, sodass es die wilden Zeiten dieser Gegend nicht selbst miterlebt hat. Doch regelmäßig erinnert dort Warlo der Zittrige mit seinen Geschichten an jene gefährliche Zeit. Der Alte ist eine Institution im Steinkreis und ist eigentlich jeden Tag an seinem Tisch mit dem Rücken zum Kachelofen anzutreffen.


Gute Stube

Herein in die Gute Stube, oder wie sagt man so schön? Das kann man in diesem Fall allerdings nicht unterschreiben. Die Gute Stube ist eine heruntergekommene Absteige am Rande des Schattenforstes. Für alle die jenigen, die von Westen über die Grenze kommen und am Wald entlang reisen, ist sie jedoch die erste erreichbare Unterkunft und daher, trotz schäbiger Zimmer und schlechtem Essen, stets gut besucht.


Der Grüne Stein

Der Grüne Stein ist eine Taverne am Rande des Schattenforstes, nahe der Grenze zu Als.


Der Immervolle Krug

Grenzübergreifend ist das Publikum im Immervolen Krug. Nach getaner Abend mischt sich Volk aus Hohenthal und Donnerthal. So ist es nicht verwunderlich, dass es ab und an zu handfesten Auseinandersetzung oder fröhlichen Hochzeitsfeiern kommt. Der Immervolle Krug freut sich jedenfalls die beiden Dörfer einander näher zu bringen.


Goldkiste

Die Goldkiste trägt ihren Namen wahrhaft mit Recht. Am östlichen Rand der Grafschaft gelegen, profitiert sie von drei Handelswegen. Aus dem Norden kommt das Kupfer der Minen von Nonitz. Im Westen liegt die gesamte Grafschaft Jarfalla, mit ihrem Wein, Fisch, Holz und vielen anderen Gütern. Im Osten aber findet man den Rand der Wüste und die Karawanen Anwa'ars verlassen an dieser Stelle den heißen Sand ihrer Heimat.
So macht fast jeder, der eine der Grenzen überschreitet, hier halt und füllt die Goldkiste weiter an.



Wälder

Schattenforst

Der Schattenforst ist der Grenzwald zwischen den Grafschaften Als und Jarfalla.


Gebirge

Schneezinnen

Das Bergmassiv liegt im Norden der Grafschaft. Allerdings liegt der überwiegende Teil des Gebirges auf dem Boden der Grafschaft Als.


Gewässer

Angarion

Der Rote Fluss entspringt südlich der Nebelseen und fließt bei Goryen ins Sternentränenmeer.


Nebelseen

Die Nebelseen bedecken einen Großteil der Grafschaft und stellen einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar.


Sonstiges

Schloss Guldenbann

Stolz reckt Schloss Guldenbann seine acht Türme gen Himmel. Die Heimstätte des Grafen Bern von Mingeloh liegt im Osten der Grafschaft, unweit der Großen Wüste im Gebiet der Nebelseen. Sie ist ein Bauwerk jüngerer Geschichte, wurde sie doch erst nach der Unterwerfung der Va'rian im Jahre 560 dIK erbaut.


Ruine Burg Grauwehr

In der Nähe des Schlosses Guldenbann in Jarfalla liegt die Ruine der Burg Grauwehr, einst eine stattliche Festung. Während der Unterwefrung der Va'rian allerdings wurde jene zerstört und durch das Schloss ersetzt.


Burg Freiwind

Burg Freiwind liegt im Norden Jarfallas, an der Grenze zu Als. Ihr derzeitiger Regent ist Freiherr Berold von Freiwind, der Bruder Meinolds von Freiwind, des Verwalters der Steppen.


Nebelkreis

Abgelegen von den Dörfern der Grafschaft Jarfallas, nahe der Taverne am Steinkreis liegt ein Ort, den die Bevölkerung der Grafschaft den Nebelkreis nennt.
Unzählige Schauermärchen, finstere Legenden und schreckliche Geschichten gibt es in der Bevölkerung über jenen Ort, an dem früher angeblich Hexen zu den Zeiten des neuen Mondes ketzerische, rituelle Feiern abgehalten haben sollen. Gelblich soll sich zu jener Zeit der Nebel verfärbt haben, zu dicht, um vom normalen Auge durchdrungen zu werden, und der schweflige Gestank soll beißend in die Lungen eingedrungen sein. Wispernde Gesänge klangen dann durch die Lüfte, unterbrochen von wilden Schreien und den schmerzenden Lauten jener, die angeblich bei den Ritualen den Hexen zum Opfer fielen.
372 dIK wurde jener Hexenbund der Geschichte zur Folge von der Faust des Lichtes zerschlagen. Dennoch blieben die Geschichten der Vergangenheit in den Köpfen der Bevölkerung, wurden von Generation zu Generation weitergegeben, und sind noch heut ein beliebtes Thema in der nahen Schank.


Der Siebenhügel

Der Siebenhügel liegt im nördlichen Binnenland der Grafschaft Jarfalla. Etliche kleine Höhlen und versteckte Wege führen angeblich über und durch den Hügel. Obwohl der Ort an sich eigentlich recht ansehnlich ist, meiden die meisten Ortskundigen ihn im weiten Umkreis.
Seltsame Feuer sollen des Nachts auf dem Hügel gesichtet worden sein, bläulicher Nebel der die Hügel umhüllt, und Menschen, die angeblich immer wieder im Umkreis des Hügels verschwinden. So mag es kaum verwundern, das sich dutzende Geschichten und Schauermärchen um den Siebenhügel ranken, eine abstruser und grauenvoller als die andere.
Bemühungen der Faust des Lichtes, dem angeblichen Treiben an diesem Orte Einhalt zu gebieten, scheinen bislang keine Früchte zu tragen - und so hält sich die Einwohnerschaft der Grafschaft lieber weiter von dem Hexenhügel, wie er dort oft genannt wird, fern.


Der Grüne Stein

Der Grüne Stein ist angeblich ein kultischer Ort, der im Schattenforst versteckt liegen soll.


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