Hohewacht

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Wappen Hohewacht
Karte Hohewacht

Hohewacht ist eine Stadt des Imperialen Kaiserreiches und wird "Licht des Westens" genannt. Sie liegt im Herzogtum Alberau.


Inhaltsverzeichnis

Kurzbeschreibung

  • Synonym: Licht des Westens
  • Glaubenszentrum des Sonnenvaters
  • Einst Sitz der imperialen Armee

Allgemeine Beschreibung

Die Festung Hohewacht ist das Gegenstück zur Stadt Mondwacht. Im westlichen Zamkhara Gebirge liegend, stellt sie das Machtzentrum des Sonnenrades dar. Allerdings muss man dazu sagen, dass Hohewacht bei weitem prunkvoller ist, als der Stern des Nordens. Das gemäßigte Wetter verhalf dieser Stadt zu noch mehr Reichtum und oft wird sie mit der Hauptstadt des imperialen Reichs verglichen, beinahe sogar höher eingeschätzt. Das Hauptaugenmerk der einstigen Religionsfeste sind, neben den breiten Mauern und dem sternförmigen Aufbau, die kupfernen Dächer der Tempel, Schreine und Adelshäuser, welche weit über die Grenzen der Stadt das Sonnenlicht ausstrahlen, als würde das Sonnenrad selbst dort wandeln. Auch, wenn Hohewacht nur einen einzigen Tempel aufweist, neben dem einzigen Sonnenkloster des Imperialen Reiches, so sind überall Schreine des Sonnenbanners in den Straßen und Gassen zu finden. Sowohl der Tempel, als auch das Kloster, gehören zu einem, etwas ausserhalb gelegenen Komplex, welcher nur den Gläubigen zugänglich ist. Bemerkenswert, da dieses Areal auf einem Bergplateau liegt und nur durch eine Brücke zugänglich ist, welche in ihrem Prunk und ihrer Breite den restlichen Bauwerken der Stadt jedoch in nichts nachsteht.
Das Kloster der Stadt ist Heimat des Morgenrot-Ordens.

Während die Stadt Mondwacht ein Handelszentrum für Geschmeide und Edelsteine, wie Marmor darstellt, so ist das Licht des Westens der Hauptlieferant für Edelmetalle und für den so schwierig zu findenden schwarzen Marmor. Ausserdem kommen viele Nahrungsmittel, trotz der unmöglichen Lage in der Gebirge, aus der Stadt in die Lande. Zumindest, was Wild, Weizen, Wein und Oliven betrifft. Trotz des Reichtums kommen nur wenige namhafte Adels- oder Händlergeschlechter aus dieser Gegend.

Herrschaftsstrukturen

Hohewacht wird von den beiden Hohepriestern des Sonnenbanners, die gleichsam die Führung des Tempels bekleiden, regiert. Drei der Mönche aus dem Morgenrot-Orden, sowie ein Vertreter der Händler, ein Vertreter der Handwerker, sowie zwei Adelsfamilien sind im Rat der Hohepriester vertreten.


Religion

Die Mehrheit der Bevölkerung Hohewachts folgt dem Glauben an das Sonnenbanner. Doch gerade im Armenviertel mag es auch den ein oder anderen geben, der dem Schattenlicht günstig gegenübersteht. Hohewacht ist der Sitz des Morgenrot-Ordens, der wohl bedeutendsten Klostergemeinschaft des Sonnenrades. Der Orden hütet den Stolz der Kirche und der Stadt: Die Träne des Kaisers.

Stadtviertel

  • Tempelkomplex
  • Militärviertel
  • Handelsviertel
  • Handwerkerviertel
  • Adelsviertel
  • Armenviertel

Sehenswürdigkeiten

  • Tempelkomplex

Der Tempelkomplex, Sonnentempel und Sonnenkloster umspannend, erstrahlt an einem Sonnentage im Farbenspektrum des Vaters. Unter den Einwohnern der Stadt sagt man, dass die Kupferdächer des Tempels das Licht der Sonne am Tage auffangen und speichern würden, um die Nacht noch in dämmrigen Tönen erhellen zu können. Das heiligste Relikt der Kirche, die Träne des Kaisers, wird in den Gemäuern des Klosters Himmelsstrahl aufbewahrt, und von den Mönchen des Morgenrot Ordens behütet.

Geschichte

Hohewacht war einst ein Zusammenschluss von Siedlungen im Zamkhara Gebirge. Zahlreiche Sonnenstunden ließen die Anbauten sprießen und wachsen, sodass die Weizen- und Weinlieferung bald im ganzen Imperium ersehnt wurden.
Die Entdeckung und Förderung des schwarzen Marmors brachte Hohewacht schließlich einen gewaltigen Goldzuwachs, nicht zuletzt, da eine beträchtliche Menge an Gefangenen zum Abbau nach Hohewacht geschickt wurde. Gleichsam sammelte sich zum Schutze das imperiale Streitheer in der Stadt, und so war Hohewacht lange Zeit gleichsam der Sitz der imperialen Armee, bis deren Standort im Krieg gegen die Va'rian nach Himmelsspitze verlagert wurde.
Schon früh wurde Hohewacht ob seiner vielen Sonnenstunden im Jahr zum 'Licht des Westens', und somit zum Hauptsitz der Kirche des Sonnenvaters erklärt. Der wachsende Prunk der Stadt zeigt sich am Tempelkomplex der Stadt besonders, wurde doch fast ein Jahrzehnt an diesem gearbeitet. Seit der offiziellen Erklärung zum Glaubenszentrum der Sonne liegt die Führung der Stadt in den Händen der Tempelführung.

Chronik

51 dIK

Zusammenkunft der Dorfsprecher kleiner Niederlassungen im Zamkhara Gebirge. Gründung der Stadt durch den Bau eines gemeinsamen Ratshauses nahe des Klosters. Wahl des ersten Rat der freien Stadt Hohewacht.

67 dIK Bau des Sonnenklosters.
72 dIK

Bau der Stadtmauern und Wehranlagen.

129 dIK Entdeckung und Förderung des schwarzen Marmors.
163 dIK

Reiche Erzfunde steigern den Wohlstand der Stadt noch und locken neue Siedler an.

165 dIK

Hohewacht wird durch Kaiser Hambard den Grausamen zur Reichsstadt des Imperiums erklärt und muss von nun an Steuern an den Herrscher errichten.

212 dIK

Strafgefangene werden zur Gewinnung des Marmors nach Mondwacht verfrachtet. Stationierung der kaiserlichen Truppen in Hohewacht.

219 dIK

Hohewacht wird Regierungssitz von Alberau.

221 dIK Bau der Burg Arenberg, nordöstlich von Hohewacht gelegen.
259 dIK

Bau des Sonnenvatertempels beginnt.

267 dIK

Lieferung des schwarzen Marmors für den zweigeteilten Dämmerweg in Thelonar auf geheiß von Zambard, dem Listigen.

268 dIK

Bau des Sonnenvatertempels endet.

270 dIK

Bau der Strahlenbrücke durch den Morgenrot-Orden.

271 dIK

Hohewacht wird offiziell Zentrum des Glaubens an den Sonnenvater. Die Führung der Stadt geht in klerikale Hände über.

371 dIK

Lieferung großer Mengen des dunklen Marmors für den Bau des Tempels der Mondin in Thale.

496 dIK Nach der Eroberung der Steppe, Abzug eines Großteils der kaiserlichen Armee aus Hohewacht in die Himmelsspitzen.
513 dIK Lieferung großer Mengen des dunklen Marmors für den Bau der Schwarzsteiner Feste.
584 dIK Der Glitzerbrunnen wird im Zentrum der fünf großen Stadtviertel von Hohewacht errichtet.
605 dIK

Die Verschwörung gegen den Thronerben Lorthard I. hat ihr Zentrum in Alberau. Nach Lorthards Sieg verliert Hohewacht an Einfluss im Reich.

606 dIK Bau des Gebäudes der 'Tausend Klingen' im Handelsviertel von Hohewacht.
608 dIK Träne des Kaisers erreicht das Kloster Hohewacht. Die Bedeutung der Stadt nimmt wieder zu.


Wichtige Persönlichkeiten der Stadt

  • Janynt von Sonnenbruch, Hohepriester
  • Pilut von Klessendek, Hohepriester

Persönliche Werkzeuge