Königsport

Aus Auryen

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Königsport
Karte Königsport

Königsport ist die bedeutenste Hafen- und Handelsstadt des Imperialen Kaiserreiches. Sie wird auch "Das Tor zum Himmel" genannt und liegt im Herzogtum Hallemark.


Inhaltsverzeichnis

Kurzbeschreibung

  • Größte Hafenstadt des Imperiums
  • Synonym: Das Tor zum Himmel
  • Größter und vielseitigster Markt des Imperiums

Allgemeine Beschreibung

Königsport liegt etwas nördlicher von Thelonar und ist nicht nur Handelsposten zwischen all den Städten des Imperiums, sondern vor allem Marine- und Handelshafen in die neue Welt, weit hinter dem kalten Meer. Bekannt wurde es durch die riesigen Schiffe der kaiserliche Marine und die wendigen Koggen, Schoner und mächtigen Galeeren der Händler. Königsport ist die einzige Stadt, in der der Schiffsbau in großem Stil betrieben wird und täglich zieht es die Ingenieure, Tüftler und Bastler des Reiches an, welche ihre neuen Ideen der Seefahrt dort erproben und vorstellen wollen. Weiterhin wird so beinahe jede Ware erst in Königsport umgeschlagen, bevor sie den Weg in die restlichen Städte der Welt antritt. Es ist nur logisch, dass auch ein jeder Auswanderer seinen Weg zum Tor des Himmels einschlägt, denn wer will schon mit einem Fischerboot übers Meer segeln.

In Königsport sind die mächtigsten Reeder und Handelshäuser des Imperiums angesiedelt und viele der jeweiligen Schützlinge buhlen um die Gunst der Stunde, einen guten Preis der Waren und die besten Schnäppchen, zu jeder Tages- und Nachtzeit. Daher ist es kaum verwunderlich, dass Königsport wohl die hektischste und gleichermaßen gefährlichste Stadt des Kaiserreichs darstellt. Wo Licht ist, ist auch immer Schatten und es zieht nicht nur die guten Bürger, sondern auch eine Menge zwielichtige Gestalten an. Die Stadt ist obendrein eine echte Seefahrerstadt. Der Umgang ist rau, doch freundlich und so mancher verzogene Jüngling aus adligem Hause verließ, vergrätzt und mit einem Eimer Kot über dem Kopf, die Stadt.

Herrschaftsstrukturen

Offiziell wird die Stadt zwar von einem Ratsherren regiert, doch unter der Hand sollte bekannt sein, dass dieser nur eine Marionette des 3-Mann-Rats ist, in dem die bedeutensten und wichtigsten Händler der Stadt vertreten sind.

Religion

In der Hafenstadt ist die Mondin deutlich mehr vertreten, als der Sonnenvater, jedoch kommt es dort selten zu Problemen zwischen den Gruppierungen, da in Königsport nunmal eine Sache im Vordergrund steht: Der Handel. So befinden sich auch in dem Tempelbezirk die Tempel beider Gottheiten, die - typisch für die Stadt - alle möglichen kulturellen Einflüsse des Imperiums in sich tragen.

Stadtviertel

Die Häfen

Die größte Hafenanlage des Imperiums wird unterteilt in Fischer-, Passagier- und Handelshafen. In jedem der drei Hafenteile blüht das Leben, sind stetige Rufe der Dockarbeiter zu vernehmen, oder es dringt Gegröhle und Musik aus einer der etlichen Hafenschenken wie z.B. der berühmten Sandbank. Nicht wenige zwielichtige Gestalten - Beutelschneider, Freibeuter oder Meuchelmörder - mögen sich allerdings auch in der Hafengegend herumtreiben, und alles was man auf dem Marktplatz nicht findet, kann man hier für gewöhnlich unter der Hand kaufen.

Fischerhafen

Der Fischerhafen ist das düsterste und dreckigste Viertel der Stadt, weswegen es auch - neben dem Tempelbezirk - das einzige Viertel der Stadt ist, das durch eine Mauer von den anderen getrennt ist. So grenzt der Fischerhafen im Norden an die Stadtmauer, im Westen an das Meer, im Osten an die Mauer zum Markt und im Süden an den Passagierhafen. Mitten durch den Fischerhafen verläuft der Königsporter Fischmarkt, der den Fischerhafen nicht nur bildlich in zwei Teile teilt, denn selten kommen die Einwohner der Meeresseite mit denen der Mauerseite zurecht. Warum dies der Fall ist, weiß mittlerweile wohl kaum einer mehr genau, doch existieren und kursieren etliche Gerüchte über alte Familienfehden und Messerstechereien zwischen Banden.
Im Norden der westlichen Seite, unweit der Stadtmauer, liegt das Gelbe Haus, und kaum einen Steinwurf entfernt die Sandbank. Die Taverne der östlichen Seite nennt sich Krugflug und befindet sich an der Mauer zum Markt, inmitten der Wohnhäuser. Auch das Geburtshaus von Kapitän Rotbart ist auf der östlichen Seite des Fischermarktes zu finden, wenn man weiß, wo man suchen muss.
Ansonsten gibt es kaum noch etwas Bedeutendes im Fischerhafen, wenn man den Fisch außer Acht lässt.

Passagierhafen

Im westlichen Teil der Stadt, zwischen Fischer- und Handelshafen, liegt der Passagierhafen. Unter den steinernen Augen des Kühnen Mattis verlassen oder erreichen dort täglich dutzende Menschen, Halblinge und Gnome die Stadt. Nebst der Überfahrt nach Auryen mit großen Viermastern, ist auch die Fahrt nach Königsstein, Thelonar und Goryen über verschiedene Küstenschiffe möglich. Reisende werden in diesem Teil des Hafens, der im Osten fließend in den Markt und im Süden in den Handelshafen übergeht, in den unterschiedlichsten Tavernen und Herbergen empfangen und versorgt. Im Süden des Viertels, genau zwischen Passagier- und Handelshafen, liegt das Haus des Hafenmeisters.

Handelshafen

Am südlichen Ende der Stadt liegt der Handelshafen, der nahtlos in Markt und Passagierhafen übergeht. Vom Haus des Hafenmeisters, das zwischen Handels- und Passagierhafen liegt, wird der rege Handelsverkehr über das Sternentränenmeer koordiniert und geregelt. Das Königsporter Zunfthaus liegt zwischen Markt und Handelshafen, und ist ein Punkt, an dem man sich eine Grenze zwischen den beiden Vierteln denken könnte. Neben den großen Handelshäusern liegen ebenso die größten Werften des Imperiums und die großen Zunftgeschäfte der Stadt, wie Gerberei, Schneiderei und Schmiede, im Handelshafen. Es mag wohl am Einfluss der Handelsherren der Stadt liegen, die ihre Waren in Sicherheit wiegen wollen, dass die Garde der Stadt ihren Sitz auch in jenem Viertel hat.

Der Markt

Der größte, nicht unbedingt prunkvollste, aber allemal umfangreichste und vom Warenangebot facettenreichste Markt des Imperiums. Alle möglichen Waren, aus allen möglichen Ecken des Imperiums, werden hier zur Schau gestellt und wandern zu unterschiedlichsten Preisen über die unterschiedlichsten Tresen. Am Tage ist hier nie Ruhe zu finden, überall ertönen die Handelsanpreisungen in verschiedenen Dialekten, und so mag der Markt ein Sinnbild für die Vielfältigkeit des Imperiums sein.
Im Norden des Marktes liegt das Königsporter Rathaus, im Süden zur Grenze an den Handelshafen das Zunfthaus, und zwischen jenen beiden Stätten gelegen ist das hölzerne Amphitheater und die beiden Galgen der Stadt.

Der Tempelbezirk

Ein Tempel der Mondin und ein Tempel des Sonnenvaters befinden sich im Tempelbezirk, wo man bei den Gläubigen die unterschiedlichen Kulturen des Imperiums ebenso erkennen kann, wie bei den Händlern auf dem Markt. Neben dem Fischerhafen ist der Tempelbezirk das einzige, von einer Mauer umschlossene Stadtviertel. Östlich jener Mauer sind die Häuser und Anwesen der wenigen Adelsfamilien und der reichsten Händlerfamilien der Stadt.

Sehenswürdigkeiten

Geschichte

Ob seiner günstigen Lage zwischen den wichtigsten Handelswegen des Imperiums, und gleichsam mit Anschluss an das Sternentränenmeer, wuchs Königsport seit seiner Gründung schnell und stetig. Immer wieder musste der Hafen, und später auch der Markt ausgebaut und erweitert werden. Und so man den Einwohnern der Stadt glaubt, hat die Stadt noch lange nicht die Größe erreicht, die sie bräuchte. Stetig wächst sie mit jedem Mondenlauf weiter und weiter.

Chronik

ca. 110 vdIK

Als die Dämmerung in der Zeit der Dunkelheit beginnt, verlassen Menschen den Schutz, den die Klippen ihnen über Jahrhunderte boten. Unweit jenes Ortes beginnen sie ein Dorf zu errichten. Zehntage später erreichen Kundschafter aus Galamas jenen Ort.

ca. 109 vdIK

Durch zunehmende Unterstützung aus Galamas wird der Ausbau des Dorfes gefördert. Der Ort erhält den Namen 'Königsport'.

ca. 105 vdIK

Mehr und mehr Überlebende der abnehmenden Dunkelheit finden den Weg nach Königsport.

ca. 100 vdIK

Verleihung von Stadt- und Münzrecht durch den König. Königsport wird offizieller Handelssitz des Reiches.

70 vdIK

Durch die Erschließung des Eisenwaldes werden größere Holzlieferungen nach Königsport ermöglicht. Diese nutzend beginnt kurze Zeit später der Bau der ersten komplexeren Hafenanlage, in der die erste Werft erbaut werden sollte.

65 vdIk

Eröffnung der ersten Werft von Königsport.

63 vdIK

Das erste Kundschafterschiff verlässt den Königsporter Hafen. Diesem folgen kurz darauf 2 weitere. Von Königsport aus werden über die Jahre weite Küstenstreifen des Reiches erkundet, die bei den Menschen über die Zeit der Dunkelheit in Vergessenheit geraten waren.

60 vdIK

Weitere Werften werden errichtet. Der Handel mit Galamas über den Seeweg, der vieles erleichtert, floriert. Königsport wächst zunehmend.

27 vdIK

Ein Brand im Hafen zerstört einige Werften und Lagerhäuser. Menschen kommen nicht zu Schaden.

5 dIK

Die Gründung des Kaiserreiches trägt in Königsport deutliche Früchte. Handelsbeziehungen zu entfernteren Städten erblühen nach und nach. Favorit ist hierbei der Handel mit dem Volke der Halblinge aus Goryen.

56 dIK

Ausbau des Hafens.

87 dIK

Ausbau des Marktes. Ebenso werden die bisherigen Schreine zu zwei Tempeln des Götterpaares ausgebaut. Königsport wird fortan in die Viertel Markt, Hafen und Tempelbezirk unterteilt.

113 dIK

Ausbau des Hafens.

183 dIK

Eine Rattenplage sucht die Stadt heim.

217 dIK

Die sich häufenden Religionskonflikte zwischen Anhängern des Sonnenbanners und der Mondin veranlasst den ein oder anderen zur Flucht aus Galamas. Etliche treibt es so nach Königsport, das seit jeher ob des deutlich niederen Ansehen von Hof und Kirche, als 'verzogenes Töchterchen der Hauptstadt' galt. Unter den Flüchtigen sind einige der reichsten Händlerfamilien der alten Hauptstadt.

264 dIK

Der Handel in Königsport profitiert zunehmend vom Ende des Zeitalter des Schmerzes.

276 dIK

Ausbau des Hafens. Dieser wird fortan unterteilt in Handels-, Fischer-, und Passagierhafen.

324 dIK

Blutige Bandenkriege im Königsporter Hafen fordern einige Opfer.

414 dIK

Die Integration der Magie fordert ihren Tribut bei Auseinandersetzungen zwischen Magiern und dem Klerus, die blutig enden. Kurzerhand werden beide Parteien für einige Tage aus der Stadt verbannt.

429 dIK

Bau des Kühnen Mattis.

458 dIK

Der erste Viermaster verlässt den Königsporter Hafen.

480 dIK

Die Masse an Auswanderern aus dem Imperialen Kaiserreich wächst. Königsport, als einziger Ort, über den Auryen bislang zu erreichen ist, gelingt es im gleichen Zuge seine Machtverhältnisse auszubauen.

532 dIK

Zwei bedeutende Händlerfamilien aus Anwa'ar bringen zunehmend Waren des Wüstenvolkes auf den Königsporter Markt.

565 dIK

Kapitän Rotbart wird im Königsporter Fischerhafen geboren.

577 dIK

Eröffnung der Sandbank im Hafen.

604 dIK

Ganz Königsport lacht, als die Falkenflug den Königsporter Hafen aufgrund kapernder Piraten, die sich des Schiffes bemächtigten, nie erreicht. Dutzende Einwohner hatten sich im Hafen versammelt und warteten vergebens, um das Schiff zu begrüßen.

606 dIK

Der große Klau von Königsport: Ein neu hergestelltes Schiff der kaiserlichen Marine wird in der Nacht vor seiner Jungfernfahrt von Kapitän Sturmfaust gekapert.

610 dIK

Hug Mantler, seines Zeichens Rebell und Kriegstreiber, wird auf dem Königsporter Markt gehängt.

612 dIK

Die kaiserliche Marine verlässt geschlossen den Hafen Königsports, auf der Jagd nach Kapitän Rotbart und der Falkenflug.

613 dIK

Das Gelbfieber kostet einige Menschen, vorwiegend aus dem Fischerhafen, das Leben.

614 dIK

Rama, der Schwarze findet sein Ende am Königsporter Galgen, wo er wegen Piraterie, Raub, Mord und Menschenhandel gerichtet wird.

615 dIK

Der Neuaufbau der kaiserlichen Marine füllt die Auftragsbücher der Königsporter Werften. Dazu rekrutiert die Flotte neue Matrosen. Reichtum und Wohlstand in der Stadt erreichen ein neues Hoch.

Persönliche Werkzeuge