Kaiser Zambard der Listige

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Zambard der Listige, Imperialer Kaiser
(* 223 diK † 275 dIK diK)
Der Monat August - Zamobar - ist nach ihm benannt.


Biographie

Im Jahre 263 dIK gelang es dem großen Kaiser Zambard, auch "der Listige", genannt, durch sein beispielloses Verhandlungsgeschick die Fürsten, die im Zeitalter des Schmerzes verbittert um die Krone gekämpft hatten, aneinander zu binden und so endlich Frieden zu schaffen. Doch wo Diplomatie allein nicht mehr half, war er auch imstande, seinen Worten mit Taten Nachdruck zu verleihen und endlich dem Reich seinen alten Glanz wiederzugeben.
Der Frieden des Reiches stand für den Listigen auch fortan an erster Stelle. Als Zeichen der neuen Ära benannte er seine beiden Söhne Armhard und Berhard - das in den alten Namen verwandte 'b' wandelte sich zu einem 'h' - und verkündete, dass mit dem Ende der alten Namensgebung, auch die alten Traditionen der Kriegstreiberei enden sollten. Er führte das Fest der Erneuerung ein, auf dass die Menschen sich der Bedrohung von aussen erinnern und die Einigkeit im Innern suchen mögen.
Im Zeichen dieser Politik beendete er auch die Religionskriege, die mehrere Jahrzente gewütet hatten. Er räumte beiden Tempeln gleiche Privilegien ein und stellte die Bestrafung für Querulanten, die meinten, den Konflikt weiterführen zu müssen, unter die weltliche Gerichtsbarkeit.

Zambard wurde neben diesen Bemühungen um den Frieden auch berühmt für seinen besonderen Verdienst um die Künste, die Muse, und vor allem die Forschung. Unter seiner herrschaft erlebte die Geschichtsschreibung eine Erneuerung und viele wichtige Quellen stammen aus der Feder seiner Chronisten.

Kurze Chronik

  • 222 diK - Geburt Zambards
  • 263 dIK - Krönung Zambards und Ende des Zeitalter des Schmerzes
  • 265 dIK - Ende der Religionskriege
  • 265 dIK - Geburt Armhards
  • 267 dIK - Geburt Berhards
  • 271 dIK - Bardenunruhen um Thale
  • 275 diK - Tod Zambards
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