Kleriker

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Inhaltsverzeichnis

Grundlegendes (Engine Technisch)

  • Trefferwürfel: W8
  • Skillpunkte: 2 + Int-Modifikator
  • Klassenfeats: Umgang mit Rüstungen (leicht, mittel, schwer), Umgang mit Schilden (außer Turmschild), Umgang mit Waffen (einfache)
  • Basis - Angriffsbonus: Medium
  • Hoher Rettungswurf: Zähigkeit, Wille
  • Gesinnung: Jede
  • Bezugsattribut (für Zauber): Weisheit

Beschreibung Menschen

Das Leben eines Priesters ist ein Leben im Dienste der Götter. In öffentlichen Gebeten, klerikalen Feiern und Gottesdiensten lobpreisen sie ihren Gott, und verkünden den Gläubigen das, was sie als den Willen der Götter erachten. Durch Schriftstudium eignen sie sich, um den Willen der Götter deuten zu können und um auch dem 'Weltlichen' nicht außen vor zu stehen, sowohl kircheneigenes Wissen, als auch den Inhalt von allgemeinen Schriften an. Priester haben, sobald sie einen gewissen Stand erreicht haben, einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die politischen Geschehnisse des Reiches, was sie insbesondere zur Wahrung der Tugend durch Edikte und öffentliche Aufsicht auszunutzen wissen. In den verschiedensten Krisensituationen werden Priester zu Rat und Tat gerufen, sei es nun zur Heilung von Wahnsinn, Krankheit, oder einer lebensbedrohlichen Verletzung. In Eigenstudien, Meditationen und natürlich Gebeten erforschen sie ihre eigene Beziehung zu ihrer Gottheit und lernen gleichsam die Magie durch ihre eigene Willenskraft zu beeinflussen.
Die wenigsten Priester greifen zur Waffe, und wenn sie es tun, dann meist nur in Ausnahmesituationen. Zumeist handelt es sich dabei um defensive Maßnahmen, wie die Verteidigung bestehender Machtverhältnisse oder die Sicherung von religiösen Besitztümern. Priester verlassen sich auf ihren Glauben, und meist brauchen sie auch nicht mehr als das - der Schwertarm der Kirche wird schließlich von Paladinen, Tempelkriegern und den dunklen Streitern zu genüge besetzt.
Jeder Priester tritt den Pfad der Weisheit über den Weg des Dienens an. Er lernt seinen zuvor weltlichen Stand zu vergessen, findet seinen eigenen Platz in der Kirche, und lernt sowohl den Armen als auch den Reichen mit frommen Worten den Trost im Glauben zu schenken.

Beschreibung Elfen

In der Gesellschaft der Elfen gibt es keine Unterscheidung zwischen einem Druiden und einem Priester, außer deren Herkunft. Man bezeichnet sie als "Buiadhel", was soviel wie "Diener der Elemente" bedeutet. Während die Druiden die Buiadhel der Waldelfen darstellen, sind die Priester nur bei den Hochelfen zu finden.
Der Weg eines Buiadhel ähnelt dem Pfad der Vervollkommnung und wird meist parallel zu diesem angetreten. Mit jedem Element, das nacheinander verinnerlicht wird, ändert sich der Titel des Buiadhel, und gleichsam seine Stellung in der Gesellschaft. Die Ränge sind:

  • Echuidhel (1 Element verinnerlicht, Bedeutung: Erwachter)
  • Bâdhel (2 Elemente verinnerlicht, Bedeutung: Suchender)
  • Trenardhel (3 Elemente verinnerlicht, Bedeutung: Jünger )
  • Idhrendhel (4 Elemente verinnerlicht, Bedeutung: Weiser)
  • Iarwaindhel (Alle Elemente verinnerlicht, Bedeutung: Ältester)
In alten Schriften studiert der Buiadhel das Verständnis der Elemente, trägt dieses an die anderen Elfen heran und steht ihnen beratend zur Seite, insbesondere in jener Zeit, in der die Elfen den Pfad der Vervollkommnung beschreiten. Gleichsam können sie auch als Lehrer auf einzelnen Akademien fungieren. Die Buiadhel der Elfen teilen sich überwiegend auf das Haus Sternenpfad und das Haus Waldruf auf.
Je inniger und verständlicher das Verhältnis vom Buiadhel zu den Elementen wird, desto stärker wird seine Kraft, diese willentlich zu beeinflussen. Die wenigsten Buiadhel greifen zur Waffe, und wenn sie es tun, dann meist nur in Ausnahmesituationen. Zumeist handelt es sich dabei um defensive Maßnahmen, wie die Verteidigung bestehender Machtverhältnisse, oder die Sicherung von religiösen Besitztümern.

Beschreibung Zwerge

Einen hohen Stellerwert in der Gesellschaft der Zwerge mögen die Kleriker des Patrons und der Hüterin einnehmen. Anders als bei den Menschen arbeiten die Kleriker der verschiedenen Glaubensrichtungen jedoch nicht gegeneinander, sondern Seite an Seite - sind Esse und Schmiedefeuer doch gleichsam verbunden.
Da Vieles bei den Zwergen auf den Willen des Götterpaares zurückgeführt wird, dienen die Kleriker als jene Weisen des Volkes, die es durch umfangreiches Wissen vermögen den Willen der Götter zu deuten. Kein Zwerg mag es wagen, dies in Frage zu stellen, und wenn doch, so sieht er sich wohl recht rasch einem inbrünstig glaubenden Kleriker gegenüber, der durchaus dazu im Stande ist, seinen Worten auch mit dem Schwung der Waffe Ausdruck zu verleihen.
Die Magie, die die Zwergenpriester wirken, wird bei den Zwergen als Geschenk oder Segen der Götter angesehen, was wohl gleichsam einer der Gründe ist, warum die Kleriker ein hohes Ansehen genießen, und ein bedeutender Machtfaktor in der Gesellschaft sind.
Kleriker des Patrons erkennt man recht schnell an ihren prunkvollen schwarz-roten Metallrüsten, deren Torso stolz mit dem Zeichen des Gottes verziert wurde. Die Kleriker der Hüterin neigen zu Rüstungen in güldenen oder orangen Tönen, die den Rüstungen des Patronenpriesters jedoch keineswegs im Prunk oder Aufwand nachstehen. Während Diener des Patrons auf den Hammer als Waffe zurückgreifen, rüstet sich die Priesterschaft der Hüterin mit Äxten.

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