Korsuk, Geißel der Meere

Aus Auryen

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[...] ...und in dem alten, zerfledderten Lederbuch stand einst mit pechschwarzer Tinte und vielen Fehlern gespickt geschrieben: "G'rade ist der 3. Zentag vergangn und kein Schif in Sicht, als wär es'n verdamte Fluch. Der Keptn selbst is schon unruig gewordn und die Krew lesst die Arbeiten an und unter Deck schleifn. Gestern schluhg der Käptn nen Aufstand nieda und es kostete 3 Männern das Lehben. 2 hängen noch immer Bakbord, aufgeknüpft am eignen Hals. Gehts so weita wird bald niemahnd mehr da sein, der die Briggantine steuert. Selbst die beiden Schoner "Leid" und "Nachtwind" ham sich ausm Staub gemacht. Die verdammten Raddn hattn Angst vorm Keptn, weil se keine Beude gemacht hattn." ...[...]

Aussehen

  • Alter: unbekannt
  • Haarfarbe: feuerrotes
  • Augenfarbe: braun
  • Größe: 200 Fingerbreit
  • Besonderheiten: auffällige Narbe quer über der Stirn

Beschreibung

Kapitän Korsuk ist ein Teufel der See, wie er im Buche steht. Sein Feuerrotes Haar, was kreuz und quer von seinem Kopf absteht kann nur mit einem Tuch gebändigt werden, der Vollbart ist mit kleinen Zöpfen geziert. Stechende braune Augen mustern mit einem kalten Blick den Horizont und die Crew und ein jeder kann dem riesigen Mann, der knapp 200 Fingerbreit an Größe misst und bullig wie ein Stier dort steht, ansehen, dass das, was er sieht, nur lebensfähiges Material ist, was irgendwann ausgewechselt werden muss. Die sonnen- und salzgegerbte Haut ist überall mit Narben übersäht und die auffälligste ist wohl die, welche sich quer über die gesamte Stirn zieht. Korsuk ist kein einfacher, großer Mann, er ist vielmehr eine Bestie, wenn es darum geht Beute zu machen. Er peitscht seine Männer durch den größten Orkan und sie gehorchen auf sein Wort, was wohl daran liegt, dass die Hälfte dieser Männer nur Sklaven sind, deren Willen schon lang gebrochen wurde. Auf Wiederworte folgen Peitschenhiebe. Auf Meuterei, Diebstahl oder Befehlsverweigerung der unmittelbare Tod durch den Strick oder das Schwert. Trotz der Furcht vor dem eigenen Kapitän vertraut die gesammte Mannschaft aller drei Schiffe auf ihn und sein Wort, denn sie wissen, dass nur so der Reichtum lockt, den sich ein jeder dort verspricht.

Wenn die riesige Brigantine Korsuks, so schwerfällig sie auch wirkt, nahe an einem Beuteschiff steuert, so kommt wohl die verheerenste Waffe des Pirats zum Einsatz. Es heißt, dass sich auf jedem Schiff genau 8 Hexer befinden, Ausgestoßene und Vertriebene, welche mit ihren Zaubern die gesamte Crew des Beuteschiffs, egal wie groß es erscheint, mit einem Wimpernschlag töten kann. Nur drei eines jeden Überalls überleben dieses Massaker und ihnen wird die Wahl gestellt zu sterben oder der Crew Korsuks beizutreten. Die Schiffe seines Gegners jedoch werden nach jedem Beutezug verbrannt oder anderweitig zum Sinken gebracht, auf dass sie die endgültigen und nassen Gräber der eigenen Crew werden.

"Leid", "Nachtwind" und die Brigantine "Schwarzer Stern" sind die drei Schiffe der winzigen Flotte. Die beiden Schoner, kleine einmastige Schiffe mit wenig Tiefgang und recht spitzem Rumpf, als Begleitschiffe der kaiserlichen Marine getarnt, werden meist als Sucher genutzt, die im weiten Bogen um die Brigantine kreisen und nach Schiffen oder kleineren Inseln Ausschau halten. Das Hauptschiff stellt sich zum krassen Gegenteil dar. Die dreimastige Brigantine fährt unter dunklen, violetten Segeln und in der Nacht, wie auch der Morgen- oder Abenddämmerung, sind diese am Horizont kaum auszumachen. Wenn man dann das Schiff erkennt ist es meist schon zuspät. Ansonsten gibt es keine Auffälligkeiten an dem riesigen Schiff zu erkennen, da Korsuk es wohl bevorzugt die Zeit in Beutezüge und martialische Strafen als in die Verschönerung des Schiffes zu stecken.

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