Macros Gyldenholt
Aus Auryen
Account: Macros
Scholar Macros Gyldenholt Mitglied der Alta Akademia zu Sturmspitze
Aussehen
- Geboren: 595 dIK
- Haarfarbe: dunkelbraun
- Augenfarbe: braun
- Größe: 185 fingerbreit
- Besonderheiten: sauber getrimmter Bart; schlank
Beschreibung
Magier
Biographie
Der Beginn
Die Frau schrie als eine weitere woge schmerzen Ihren Körper durchfuhr. Die Hebamme sah beunruhigt zu wie sie krampfhaft presste und nach Luft schnappte. Es war keine leichte Geburt, schoss es der Hebamme durch den Kopf. Sie besah sich die Mutter erneut, klein zierlich gar und nicht gerade eine Schönheit, doch in diesem Moment kämpfte sie härter als ein Krieger in der Schlacht. Tapfer ertrug Sie die Schmerzen, die Tränen rannen die Wangen hinab und tränkten das Kissen unter ihrem Kopf. Dann erneut ein Schrei, stärker als zuvor. Die Hebamme tastete den Bauch ab und murmelte sehr leise vor sich hin "Gut gedreht hat es sich richtig." Die Zeit lief dahin. Schrei folgte auf schrei. Dann war es plötzlich vorbei. Die Hebamme hielt das Neugeborene in den Händen. Noch blutbeschmiert und mit der Nabelschnur mit der Mutter verbunden. Ein Junge ! Rasch durchtrennte die Hebamme geschickt die Nabelschnur und wickelte das Kind in saubere Tücher. Wasser wurde von einer bekannten vorbereitet um das Kind zu waschen, doch vorerst legte sie es der Mutter in die Arme. Leise murmelte diese "Macros" und schlief ein. Zur gleichen Zeit durchfuhr in der Stadt Sturmspitze den Magier Silvanus Glottenburg ein stechender Schmerz. Es fühlte sich an als ob Feuer in seinem Kopfe brennen würde. Ein Name erschien in seinen Gedanken "Macros". Ein Bild eines Jungen Mannes. Dann fiel er ohnmächtig zusammen.
Die Jugend
Brüllend und kreischend liefen die Jungen umher. Wären die Stimmen nicht so hell gewesen hätte man es für Schlachtenlärm halten mögen. Es fand eine epische Schlacht in den Gedanken und der Phantasie der Kinder statt. Jeder war in schwerer Rüstung und mit Waffen beladen unterwegs. Die Rüstungen bestand aus alten Holzplatten und Töpfen, die Waffen aus Stöcken und Knochen. Doch den Jungen schien dies nichts aus zu machen. Sie waren mit vollem Eifer dabei den "Gegner" zu bekämpfen und zu siegen. Nebenbei wollten Sie den Mädchen mit Ihrem Geschick imponieren. Diese saßen nicht weit entfernt und versuchten so zu tun als ob die Jungen sie nicht interessierten. Doch die Eltern der Mädchen kannten diese besser. Sie sahen das diese dem Spiel der Jungen eifrig mit den Augen folgten. Sie waren zwar jung, doch nicht so jung. Ein Schrei, diesmal deutlich von schmerz erfüllt, erklang. Einer der Jungen, der Sohn eines Müllers, hatte einen anderen mit voller Kraft am Arm erwischt. Dieser lag nun schreiend und weinend am Boden. Kurz darauf trat ein anderer Junge hervor und schlug auf den Sohn des Müllers ein. Deutlicher Zorn stand in dessen Gesicht geschrieben. Es reichte einigen Männern in der Nähe, sodass diese in den nun ernster werdenden Kampf eingriffen und die Jungen trennten. Sie schickten sogleich alle, außer den dreien nach Hause. Der Zornige schrie sogleich "Was sollte das ? Du hast ihm den Arm gebrochen !" Der Sohn des Müllers erstarrte sogleich und erwiderte leise: "Er hat sich in dem Moment in den Schlag gedreht als ich zuschlug. Ich zielte auf seine "Rüstung". Es war ein versehen ! Macros warum hast du mich geschlagen ? Du hättest es sehen können" Blut lief von seiner Nase hinab wo der Zornige Macros ihn wohl getroffen hatte. Zwei Männer kümmerten sich in der Zeit um den Verletzten.
Das Treffen
Ein Mann, man mag ihn auf Anfang 20 oder ein wenig Jünger schätzen, war gerade auf dem Rückweg zum Fort. Sein Vater hatte ihn Fortgeschickt um Pilze im Wald zu sammeln. Das Wetter war ihm mal wieder nicht hold gewesen. Er war durchnässt bis auf die Haut und er musste noch mindestens eine Stunde wandern bevor er das Fort erreichte. Es hatte länger gedauert den Korb zu füllen als gedacht. Tiere hatten die meisten Pilze gefressen, so musste er weiter fort als gewünscht. Zu seinem Glück kam noch hinzu das er sich verirrt hatte. Doch nun war er wieder auf dem richtigen Pfad. Er hatte in letzter Zeit zuviel Ärger gemacht im Fort wie es schien. Sein Vater hatte ihn nicht ohne Grund heute fortgeschickt. Das ständige schäkern mit Meribeth, der Tochter eines Bauern hat für einiges aufsehen gesorgt. Und die Rivalität unter den Jungen die um Meribeth kämpften war immer größer geworden. Der Höhepunkt war am Tage zuvor gewesen. Einer der Rivalen hatte bemerkt wie er Meribeth geküsst hatte und war sofort auf ihn losgegangen. Ein, zwei Fausthiebe haben ihn getroffen bevor sich etwas in seinen Gedanken veränderte. Dann war er Ohnmächtig geworden. Abends erwachte er in seinem Bett. Sein Vater und seine Stiefmutter saßen besorgt an seiner Seite. "Was ist passiert ?" seine Stimme heiser und schwach. Der Stiefmutter standen die Tränen in den Augen. Sein Vater blickte ernst und besorgt zu ihm als er antwortete: "Du hast..." er brach ab und schüttelte leicht den Kopf, sammelte sich kurz wollte fortfahren, doch ein dritter Mann trat aus dem Schatten und antwortete für ihn mit dunkler "Du hast heute unbewusst Magie angewendet. Es war nur ein leichter betäubender Zauber doch genug um meine Aufmerksamkeit zu erregen !" Der junge Mann besah sich die Person die nun im Lichte stand genauer. Es war ein älterer Mann, ein grauer kurzer Bart zierte sein Gesicht. Doch das bemerkenswerteste an diesem Manne waren seine Augen. Dunkel Braun erschienen sie dem Jungen Manne, doch lag ein Leuchten darin die Eindeutig auf Macht hindeutete. In seiner Rechten hielt die Person einen langen Stab dessen Spitze ein Stein zierte. Die Person fuhr fort als er bemerkte wie das Gesicht des Jungen Mannes weiß wurde: "Ich habe nach dir gesucht. Schon seit deiner Geburt Macros." Sodann murmelte er und es wurde schwarz um Macros. Am nächsten Morgen erwartete sein Vater ihn mit der Aufgabe Pilze zu sammeln. Den Mann hatte er am morgen nicht gesehen. Eine Stunde später erreichte er das Fort. Hunger trieb ihn schneller voran. Vor dem Hause viel ihm auf das die Türe nicht geschlossen war. Vor der Hütte stand eine Kutsche. "Seltsam" schoss es durch seinen Kopf. Doch trat er unverzüglich ein. Der Mann vom Tage zuvor war erneut dort und sah ihn streng an. "Deine Zeit hier ist vorrüber. Du wirst nun mit mir kommen. Deine Ausbildung wartet auf dich !" Die Augen von Macros wurden groß als er dies hörte. "Ausbildung ? Ich" seine Gedanken rasten wild umher. Der Magier griff seinen Stab und runzelte leicht die Stirn. Erneut wurde es dunkel um Macros. Er schlief bereits bevor er auf den Boden aufschlug.
Die Fahrt
Stunden später erwachte er auf der Pritsche der Kutsche. Er erinnerte sich schwach daran, das er diese vor dem Haus seiner Familie gesehen hatte. Immer noch benommen richtete er sich langsam auf. Dies erregte die Aufmerksamkeit des Mannes auf dem Kutschbock. "Ah, ich dachte schon du würdest nie auffachen!" Macros schüttelte leichte den Kopf, ein zeichen das er immer noch leicht benebelt war. "Wer seid Ihr ? Was wollt Ihr von mir ?" stammelte er verlegen. Ein herzhaftes lachen antwortete Ihm. Darin lag deutlich eine gewisse Wärme und Zuneigung. "Gut du hast einen neugierigen Geist. Das wird dir helfen bei deiner Ausbildung. Wir sind auf dem Weg nach Sturmspitze. Um genauer zu sein zur Alta Akademia zu Sturmspitze. Merk dir den Namen ! Dies wird für eine längere Zeit dein Zuhause sein ! Ich bin Silvanus Glottenburg und werde für die erste Zeit deine Ausbildung leiten. Du wirst andere Lehrer haben doch mir wird die Hauptaufgabe deiner Ausbildung zuteil" Verwirrt blickte Macros gen Silvanus und blickte gen des Stabes an der Seite Silvanus. "Ausbildung ?" Erneut lachte Silvanus herzhaft "Nun du hast eine Gabe die dich zu etwas besonderem macht. Wir werden dir beibringen diese zu nutzen und zu kontrollieren." Als der Blick von Macros Silvanus zeigte das dieser immer noch nicht verstand erklärte er ihm "Nun du wirst zu einem Magier ausgebildet." Erkennen zeigte sich langsam in Macros augen doch ungläubig schüttelte er den Kopf "Ich ein Magier ? Ihr müsst euch geirrt haben Herr. Ich bin doch nur ein einfacher Mann... Ich..." Ein funkeln trat in Silvanus Augen. "Ich habe mich sicherlich nicht geirrt. Was weißt du von deinem Kampf mit dem Jungen ?" "Er schlug mich und ich wurde ohnmächtig ! Später erwachte ich zuhause" Nickend stimmte Silvanus Macros zu "Du hast unbewusst einen Zauber benutzt. Der junge Mann fiel wie von einem Stab geschlagen um. Gott sei Dank hast du ihn nicht ernsthaft verletzt. Doch die Gabe ist in dir. Und wir werden dir helfen diese zu nutzen. Zum Wohle und zum Schutze aller !" Macros nickte leicht "Doch warum habt Ihr mich betäubt Herr ?" Sofort bekam er die Antwort "Ich wollte dir und deiner Familie den Abschied erleichtern. So ist es besser für alle gewesen !" Die Fahrt zur Stadt Sturmspitze verlief ansonsten ereignisslos. Alle die den Magier auf dem Kutschbock sahen und erkannten was er war machten einen besonders großen Bogen um das gefährt ohne jedoch möglichst unhöflich zu erscheinen. Ein paar Strauchdiebe machten ebenso kehrt und entschieden sich kurzfristig dazu diese Kutsche nicht zu überfallen.
Die Ankunft
Mit großen Augen besah sich Macros neugierig die Stadt als sie diese erreichten. Er hatte sich mittlerweile damit abgefunden wohl niemals ein stolzer Krieger zu werden der Ruhm in der Schlacht suchte. Doch ein Magier ? Nun wenn er diesen Weg einschlagen würde, Silvanus hatte ihm unterwegs schon klar gemacht das es dort keine andere Möglichkeit für ihn gab, dann würde er auch versuchen der beste zu sein !
Die Aufgabe
Er hatte seinen Meister beschämt. Ihn enttäuscht. Das durfte nicht wieder gesehen ! Macros war gerade dabei Bücher in der Bibliothek des Turms der Magier zu durchforsten. Aufgrund seiner schwierigkeiten beim Lesen und da einige Werke nicht in der gleichen Sprache verfasst zu sein schienen kam er nicht so schnell voran wie er es sich gerne wünschte. Doch erste Hinweise auf den Zauber den Meister Silvanus Ihm gezeigt hatte, hatte er bereits gefunden. In einem Buch, welches über die Schule der Hervorrufung handelte, hatte er einige Verweise auf passagen entdeckt die Ihm vielleicht weiterhelfen könnten. Dort wurde ein Zauber der in einem solchen Effekt endete beschrieben... Alleine saß er nach der Prüfung in der Laube ausserhalb des Turmes und genoß die frische Luft. Hoffentlich haben sie meine unsicherheiten nicht bemerkt. schoss es Ihm ein wenig nervös durch den Kopf. Für ihn war es von Vorteil gewesen zusammen mit Berlegar die Prüfung zu absolvieren, dieser schien sehr aufgeregt zu sein, gar panische Angst vor der Prüfung zu haben. So hatte Macros genügend mit dem Aufbauen von Berlegar zu tun um seine eigene Nervosität in den Hintergrund zu stellen. Doch als er den großen Raum betrat wurden seine Knie trotzdem weich. Er war bereits alt genug um seine schwäche selbst bemerkt zu haben, älter als die meisten anderen Studenten der Magie. Vielleicht viel es ihm daher leichter nicht wie Berlegar seine komplette innere Ruhe zu verlieren. Doch zuletzt hatte wie es scheint selbst Berlegar die Magier überzeugt mit seiner Leistung. Der Flammenschlag war imposant gewesen. Weit mehr als sein eigener Zauber. Hoffentlich habe ich nicht den falschen Zauber gewählt. Schlaf ist ein glanzloser Zauber, doch mag er gegen viele gefahren helfen Leicht schüttelte er den Kopf in der Laube Du hast es gut gemacht. Keine sorge ! Doch eine andere Stimme sagte ihm er habe versagt. Langsam stand er auf und trat zu den Blumen hin und pflückte eine wunderschön Blühende. Ob sie Ihr gefallen würde ? Wie kannst du nun an Sie denken... Während deine Zukunft auf dem Spiel steht und das Schicksal zeigen wird ob du zum Magier geschaffen bist oder nicht ? die Gedanken rasten durch seinen Kopf. Doch immer wieder erschien ein Bild Tage sind vergangen... die Suche zusammen mit der Dame de'Mara hatte ihn ablenken können, doch weiterhin hatte er keine Nachricht der Magus wegen seiner Prüfung erhalten. Hatte er etwas falsch gemacht ? War er am Ende durchgefallen und nun überlegten Sie ihn aus der Akademia zu werfen ? Seine Zweifel wurden größer und größer...
Der Fluch
Jahre schienen ihm Vergangen seit er den Ring an sich nahm um diesen den Magiern der Akademie zu zeigen. Nur dunkel erinnerte er sich an diese Zeit. Er lief mehr neben sich durch die Welt. Doch jetzt, jetzt war es vorbei. Er konnte endlich wieder er selbst sein. Frei ! ging es ihm durch den Sinn als er auf seinem Bett im Turm der Magier lag. Ein paar Fragen blieben allerdings offen. Er konnte sich nicht erinnern was in der Höhle geschah. Lediglich das er zu Anfang gespürt hatte das er in diese eintreten musste. Als nächstes erinnerte er sich an das Gesicht der Priesterin als er ausserhalb der Höhle erwachte. Was war in der Höhle geschehen ? Konnten die Toten nun in Frieden ruhen ? Wer waren diese 2 in grüngewandeten Gestalten ? Ich muss unbedingt mit den anderen Sprechen was geschah. Vielleicht ergibt sich dann ein besseres Bild. Doch nun ist es Zeit zu schlafen Kaum war der Gedanke erschienen schlummerte er auch schon friedlich ein. Tage später erwachte er mit knurrendem Magen. Doch fühlte er sich seit langem nicht mehr so gut !
