Mondwacht

Aus Auryen

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Mondwacht
Karte Mondwacht

Mondwacht ist die nördlichste Stadt des Imperialen Kaiserreiches und wird "Stern des Nordens" genannt. Sie liegt in der Grafschaft Als.

Inhaltsverzeichnis

Kurzbeschreibung

  • Synonym: Stern des Nordens
  • Nördlichste Stadt des Imperiums
  • Kirchenzentrum der Mondin
  • Die Stadt beherbergt drei große Tempelanlagen
  • Handelsschwerpunkt: Geschmeide / Stoffe, Erze, Edelsteine, Marmor

Allgemeine Beschreibung

Die nördlichste Stadt des Imperialen Reiches ist die Stadt Mondwacht, welche inmitten der eisigen Gebirgsspitzen, den Schneezinnen, liegt. Die Hälfte dieser prachtvollen Stadt wurde in den Stein der Gebirge geschlagen und, wie ein Sichelmond, ragt sie aus dem Gestein. Die Mauern, welche Mondwacht umgeben, sind, wie auch die Häuser der einfachsten Lehnstreuen, aus weißem Marmor erbaut. Es erscheint von außen gesehen schier unmöglich, einen Weg in dieses Bollwerk zu finden, welcher nicht durch eines der beiden Tore führt.

Mondwacht ist das religiöse Zentrum der Mondin und ihrer Anhänger. Am Rande der Stadt findet sich das Kloster der Mondin, dass in relativer Abgeschiedenheit seinen Platz einnimmt.
Drei Tempel, alle gleich in ihrer Bauart bilden die Mittelachse der Stadt und es scheint beinahe so, als wenn sie seit jeher dort standen, noch bevor die ersten Siedler diese Gefilde erreichten. Jeder der drei steht für eine der Mondphasen. Adepten beginnen ihren religiösen Werdegang immer im Kloster der Mondin, durchlaufen während ihrer Ausbildung dann aber alle drei Tempel, um zu guter letzt ihren Weg in die Weiten der Welt zu gehen.

Neben dem religösen Zentrum der Mondin ist die Stadt Mondwacht ebenso ein Knotenpunkt für Händler von teurem Geschmeide und feinen Stoffen. Dies ist wohl auch der Grund, weshalb die Festung in Reichtum zu schwimmen scheint. Der Abbau von Erzen, Edelsteinen und Marmor in den hiesigen Mienen wurde sehr schnell vom ganzen Reich geschätzt und geliebt. Viele namhafte Händlerfamilien und Adlige fanden einst ihren Sitz in der Stadt Mondwacht, dem Stern des Nordens.

Herrschaftsstrukturen

Offiziell wird Mondwacht von einem Stadtherrn regiert, der im Jahre 609 dIK vom Kaiser auf diesen Posten erhoben wurde. An seiner Seite stehen zwei Räte. Der eine besteht aus drei Hohepriestern der Mondin, wobei jeder einen der drei Tempeln vertritt, und somit jede Philosophie in den Rat mit einfließt. Der zweite Rat stellt die Vertretung des Adels dar, und besteht aus den 5 reichsten und somit mächtigsten Adligen der Stadt. Obgleich die beiden Räte offiziell gleichgestellt, wohnt den Hohepriestern in der Praxis jedoch weitaus mehr Entscheidungsgewalt inne - wobei böse Zungen gar soweit gehen, dass die eigentliche Regierung Mondwachts aus den drei Priestern besteht.

Religion

Mondwacht stellt das kirchliche Zentrum der Mondin dar. Dementsprechend sind die meisten Einwohner der Stadt auch Gläubige der gütigen Mutter. Zeichnend für die Stadt sind die drei Tempel und Sternenglanz, das Kloster der Mondin, wo die Jünger des Orden der Sternenkinder ihre Ausbildung empfangen und in der Philosophie der Mutter unterrichtet werden. In jenem Kloster liegt die Träne der Küste als heiligstes Artefakt ihrer Kirche verborgen.
Der Kirchenkomplex der Mondin in Mondwacht besteht aus drei großen Tempelanlagen, die durch Gärten und steinerne Architektur miteinander verbunden sind. Ein jeder Tempel steht für eine der Mondphasen und diese differenzierend wird dem angehenden Priester der gütigen Mutter in jedem Tempel etwas anderes vermittelt. Die verschiedenen Lehren der einzelnen Tempelanlagen werden im Folgenden näher erläutert.

Der zunehmende Mond

Der aufgehende Mond, die Zeit, in der die Mondin langsam immer heller und stärker am Himmel erstrahlt, steht symbolisch für die gütige, gute Seite der Mutter. Die Jünger lernen an dieser Stelle den Weg der Schmerzlinderung und der Heilung, und bekommen besonders Werte wie Milde und Güte vermittelt.

Der abnehmende Mond

Der abnehmende Mond, die Zeit, in der die Mondin ihren sanften Schein immer weniger zur Schau stellt und die Nacht lieber in Schatten hüllt, steht für die zwielichtige, böse Seite der Herrin der Nacht. Vergeltung und Täuschung sind wichtige Aspekte dieser Ausbildung und die Jünger lernen besonders alternative Wege, um ihre Prinzipien zu verwirklichen.

Vollmond / Neumond

Vollmond und Neumond, die beiden Extremen der Dualität der Mutter, werden im dritten und letzten Tempel zusammengeführt. Auf die Dualität der Herrin wird hier ein besonderes Augenmerk gelegt und die Jünger lernen die Kombination von Schwarz und Weiß. Aufgrund der Komplexität der Dualität verweilen die Jünger in diesem Tempel den größten Teil ihrer Ausbildung.

Stadtviertel

  • Händlerviertel

Im Händlerviertel mag man einige der reichsten Händler des Imperiums antreffen, deren Geschäftshäuser dort meist schon seit einigen Generationen existieren. Das mag wohl auch einer der Gründe sein, warum sie mittlerweile die reichsten Händler des Imperiums sind.

  • Marktplatz

Der Marktplatz liegt, an jedes der anderen Viertel angrenzend, im Zentrum von Mondwacht. Zur Unterhaltung der Einkaufenden erklingen auf dem Markt meist fröhliche Töne von Bardeninstrumenten, die jedoch allzu oft vom Kauflärm an den umstehenden Ständen und Buden übertönt werden.

  • Adelsviertel

Das Adelsviertel ist das stillste Viertel der Stadt. Nur wenigen Menschen begegnet man dort und es wirkt gar, als wolle auch niemand über die Gründe davon reden.

  • Tempelkomplex

Der Tempelkomplex nimmt einen beträchtlichen Teil der Stadtfläche in Anspruch, doch mag sein Anblick versichern, dass ein jeder Meter gerechtfertigt ist. Er besteht aus den drei Tempeln und Sternenglanz, dem Kloster der Mondin, in dem die Träne der Küste behütet und bewahrt wird.

Sehenswürdigkeiten

  • Der Tempelkomplex

Selbst in Nächten, in denen die Mondin ihr Anlitz vor den Augen der Menschen verbirgt, scheint der helle Marmor, aus dem die Gebäude der Tempelanlage errichtet sind, noch einen sanften Schimmer ihres Glanzes zu tragen. Säuberlich gepflegte Gärten, im Laufe des Jahres in den unterschiedlichen Farben erblühend, verbinden die drei Tempel sowie das Kloster miteinander. Zahlreiche Jünger der gütigen Mutter, in weißen oder blauen Farben gekleidet, streifen umher oder finden sich zu einem Gebet zusammen.

  • Der Markt

Auch wenn der Markt in Mondwacht nicht der Größte des Imperiums ist, und auch bei weitem nicht die exotischsten Waren dort über die Theken wandern, so ist er dennoch definitiv der Teuerste. Von Geschmeide, über Edelsteine, bis hin zu den schönsten Schmuckstücken, können dort die, die es sich leisten können, all das erwerben, was ihr Herz begehrt.

Geschichte

Nur wenige Jahre, nach dem die Dunkle Zeit gewichen war, suchten Mönche der Mondin die Abgeschiedenheit der Schneezinnen um dort ein Kloster zu errichten und ihrer Göttin zu dienen. Doch die Mondin bescherte ihnen ein Geschenk, dass ihnen die Zurückgezogenheit verwehrte. Der helle Marmor forderte sie vielmehr dazu auf, ihr den größten Tempelkomplex des Reiches zu errichten und diesen verlassenen Ort reich zu bevölkern. Als die Gläubigen ihrem Wunsch folgen, beschenkt sie diese erneut. Wertvolle Erze und kostbare Edelsteine sichern den Reichtum Mondwachts langfristig.
So wächst eine Stadt heran und entwickelt sich im Reich zum Glaubenszentrum der Mondin. Als die Träne der Küste Einzug hält, hat Mondwacht endgültig einen Platz unter den bedeutensten Städten eingenommen. Lorthard I. lässt sie durch Tybath von Reichenstein regieren, was auch in Zukunft noch zu Differenzen zwischen Thelonar und dem Tempel der Mondin führen wird. Denn die Kleriker der Mondin verlangen die gleichen Rechte, wie die Anhänger des Sonnenvater in Hohewacht: Die Führung der Stadt in den Händen der Tempelführung.

Chronik

25 dIK Bau des Klosters der Mondin in der Abgeschiedenheit der Schneezinnen.
27 dIK Mönche entdecken den hellen Marmor.
28 dIK

Hunderte von Arbeitern werden in die Schneezinnen beordert und beginnen zunächst mit dem Bau der Stadtmauern, die jene neu geplante Tempelanlage umgeben sollen. Viele von ihnen werden sich später rings um diese ansiedeln.

30 dIK Beginn der Bauarbeiten an dem heute berühmten Tempelkomplex aus weißem Marmor.
32 dIK

Bei den Arbeiten um die Tempelanlage werden reiche Erzvorkommen entdeckt. Die Neuigkeit lockt zahlreiche neue Siedler an.

39 dIK

Fertigstellung der drei Tempel. Hohepriester Argena Silberhimmel weiht das Zentrum der Mondin im Beisein Kaiser Melbards ein.

40 dIK

Ein Jahr nach der Einweihung findet das erste Konzil der Mondin in Mondwacht statt. Die Hohepriester aller Imperialen Tempel sind anwesend. Sie legitimieren ihre Herrschaft und legen fest, wie zukünftig die Hohepriester ausgewählt werden sollen.

55 dIK

Als Wohnstätten in den Berg gebaut werden, stößt man auf die ersten Edelsteine im Boden. Eine erneute Siedlungswelle setzt ein, als die Kunde ins Reich dringt.

67 dIK Die Führung des Klosters wird den Schwestern der Mondin übergeben.
81 dIK

Der Reichtum der Stadt eröffnet neuen Märkten Tür und Tor. Die mondwachter Verarbeitung von Stoffen wird binnen kurzem berühmt.

174 dIK

Das Blutkonzil. Assasine des Sonnenvaters ermorden während der Religionskriege zwei der Hohepriester der Mondin und verletzen einen weiteren schwer. Die Mondin wird zweier wichtiger Führungspersonen beraubt.

267 dIK

Lieferung des weißen Marmors für den zweigeteilten Dämmerweg in Thelonar auf geheiß von Zambard, dem Listigen.

301 dIK

Konzil der Wahrheit. Wennegal von Taar, Hohepriester von Mondwacht wird in einer beispiellosen Anhörung der persönlichen Bereicherung aus Tempelschätzen überführt. Eine radikale Nachforschung setzt ein und bringt weitere Ketzer zur Strecke.

327 dIK Fertigung und Installation des Mondwachter Glockenspiels.
401 dIK

Konzil der Einheit. Anga Welfenstein, Hohepriesterin zu Mondwacht, lädt Hohepriester des Sonnenvater zu gemeinsamen Gesprächen ein. Man bespricht die Strategie, die man gegenüber Kaiser Gothard II. fahren soll, der die Verfolgung der Magi beenden will. Forderungen an den Kaiser werden hinter verschlossenen Türen formuliert.

608 dIK Träne der Küste erreicht Mondwacht.
609 dIK Stadtherr Tybath von Reichenstein wird von Kaiser Lorthard I. auf seinen Posten berufen.

Wichtige Persönlichkeiten der Stadt

  • Tybath von Reichenstein, Stadtherr
  • Jahanna von Weissengrund, Hohepriesterin des Tempels des vollen Mondes
  • Zinistra Sandsturm, Hohepriesterin des Tempels des abnehmenden Mondes
  • Melwa die Reine, Hohepriesterin des Tempels des zunehmenden Mondes
Persönliche Werkzeuge