Neithan Roggendorf
Aus Auryen
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Neithan Roggendorf ist Lehrling in der Gilde der Advokaten.
Aussehen
- Geboren: 597 dIK
- Haarfarbe: dunkles, immer struppiges Haar. Wenn man es kämmt, springt es in alte Form zurück
- Augenfarbe: blau
- Größe: 200 fingerbreit
- Besonderheiten: zumeist glattrasiertes Gesicht, manchmal 3 Tage Bart
- Spitzname: Strubbel oder Schreiberling
Biographie
Die Nacht der Geburt:
Dunkel war es in dieser Nacht als die Hebamme wieder zu der Tochter eines Bauern unterwegs war, welche kurz vor der Niederkunft stand. Schon zwei Tage zuvor sah es so aus als ob das Kind endlich zur Welt kommen würde. Doch waren es lediglich schwache Wehen gewesen, die sich jedoch bis heute kontinuierlich hingezogen hatten. Erneut blickte die Dame nach oben keine gute Nacht um ein Kind zu gebären. Kurz wusch sie sich die Hände bevor sie die schon offene Hütte des Bauern betrat. Ihr war überhaupt nicht wohl bei dem Gedanken was heute passieren würde.
Monate zuvor:
Würgen war am Morgen hinter dem kleinen Bauernhaus zu vernehmen. Mißtraurisch wölbeten sich die Augen des Bauern als er kurze Zeit später seine Tochter hinter dem Haus hervorkommen sah. Bleich und erschöpft kam sie ihm vor. Trotz des kargen essens hatte sie in letzter Zeit zugelegt um den Bauch herum. Und nun diese morgendliche Übelkeit... Wie ein Blitzstrahl traf ihn die erkenntniss. Verärgert stürmte er zu seiner Tochter und brüllte sie mit seiner dunklen, kräftigen Stimme an: "Wer war das ! Wer hat dir den Braten in die röhre geschoben ?" Verängstigt krümmte sie sich ein wenig als sie leise antwortete: "Kannst du dich erinnern an den Wanderer der hier halt machte und bei dir ein wenig Gold verdiente ? Er war so freundlich zu mir über Monate hinweg... Ich liebe ihn Vater. Und er wird sicherlich bald zurückkehren wie er es mir versprochen hatte !" sicherheit sprach aus ihrer Stimme die Ihren Vater nur noch mehr anstachelte und sein Blut zum kochen brachte. "Du dummes Gör, er wird nie wieder hier erscheinen ! Er wollte zu dieser Insel... Und nun kann ich sehen wie ich dich einem der Bauern zugeschoben bekomme. Kein anständiger Mann wird dich noch Heiraten wollen mit einem Balg.. Ich wollte etwas besseres für dich. Und nun ins Haus mit dir ! In der nächsten Zeit darfst du es nicht mehr verlassen bis mir etwas eingefallen ist !"
Wochen zuvor:
Der Plan war simpel. Kein Mensch durfte mitbekommen wie es um seine Tochter stand. Sollten sie es schaffen das Geheimniss zu wahren würde er seine Tochter als Jungfrau einem anständigen Manne zur Frau geben können. Sie war hübsch, das sollte nicht das Problem sein... Nur das Balg.. Was sollte mit Ihm geschehen ?
Tage zuvor:
Er hatte in der Hebamme jemanden gefunden die Geheimnisse Wahren konnte. Er kannte sie schon sein ganzes Leben. Auch bei der Geburt seiner Tochter hatte Sie zur Seite gestanden. Er musste sie einweihen in seinen Plan Vielleicht wusste sie eine Möglichkeit das Balg loszuwerden ! Seinte Tochter durfte es auf jedenfall nicht wissen... Sie sprach schon Monate davon wie es ist das Kind großzuziehen... Wenn es werst weg war würde sie wieder zur vernunft kommen.
Fünf Tage nach der Geburt morgends vor dem Sonnenaufgang:
Das kleine Kind lag schreiend in dem Korb welchen die Hebamme trug. Lange war sie schon unterwegs zu dem Haus von dem sie erfahren hatte. Dort lebte ein älteres Ehepaar welches keine Kinder bekommen konnte. Sie würden sich um das Kind kümmern, dessen war sie sich sicher. Der Bauer war froh gewesen als Ihr der Einfall gekommen war. Es löste sehr viele seiner Probleme. Auch wenn er das Balg nicht selbst haben wollte so hatte er auch nicht gewollt das es getötet wird. Es trug schließlich auch sein Blut in sich und es zu töten wäre frevel gewesen ! Vor der Haustüre legte sie einen kurzen Brief zum Korb hinzu. Darin stand lediglich "Nehmt mich auf, bitte". Dann machte sie sich auf den Weg zurück nach Hause
Sonnenaufgang:
Hendrik öffnete wie jeden Morgen die Haustüre. Doch etwas war anders. Nicht wie gewöhnlich lag seine geliebte Katze vor der Türe. Er erschak als er erkannte um was es sich handelte. Sofort brüllte er nach hinten: "Maria komm her und schau was vor unsere Türe liegt." er sah den Brief und hob ihn auf während seine Frau erschrocken im Nachtgewand gen Türe schritt und sich den Korb und das darin liegende Kind besah. Sofort nahm sie das Kind aus dem Korb und wiegte es in Ihren Armen. "Es sieht so aus als ob unsere Gebete erhört wurden Maria." mit tränenden augen besah er sich seine Frau mit dem Kind auf dem Arme.
Jugend:
Die frühe Jugend des Kindes verlief verhältnissmäßig ruhig ab. Neithan, so wurde er genannt war ein neugieriges und aufgewecktes Kind. Als er das sechste Lebensjahr erreichte, traf er zum erstenmal mit Vater Georg, einem Sonnenvater Priester in der Nähe des Bauernhofes, zusammen. Vater Georg war kurz zuvor an diesen Ort gekommmen und besuchte seit diesem Zeitpunkt die Gehöfte einmal die Woche. Hendrik, Neithans Ziehvater, war glücklich über die Besuche des Priesters, da dieser bei den Besuchen den Hof segnete und nach einiger Zeit auch Neithan die Grundlagen des lesen und schreibens beibrachte. Durch die Neugierde des Jungen brachte er es durch den Unterricht auch recht weit dabei. Auch die Zahlen wurden ihm beigebracht. Die Besuche des Priesters waren für Neithan jede Woche der höhepunkt. Er mochte den Priester und auch den Sonnenvater, er träumte davon eines Tages vielleicht selbst Priester des Sonnenvaters zu werden. Streng war Georg wenn Neithan einmal etwas falsch machte aber auch freundlich so er etwas gut machte. Seltsam wurde es als eines Tages als die beste Kuh seines Ziehvaters ein Kalb gebahr. Das wäre weiter nicht schlimm gewesen doch dieses Kalb besaß zwei Köpfe. Neithan musste daraufhin zu Vater Georg laufen und diesen um Hilfe bitten. Als Neithan mit Vater Georg zusammen am Hofe eintraf beobachtete Neithan diesen genau, dieser besah sich alles genaustens und entschied das hier wohl schwarze Magie am Werke war ! Kreidebleich wurde sein Ziehvater als er beteuerte mit keinerlei dunklen Mächten etwas am Hute zu haben, auch sein Weib und Kind hätten damit nichts zu tun. Vater Georg der die Familie, durch die Besuche, recht gut kannte glaubte ihm. Doch musste sowohl die Kuh als auch das Kalb verbrannt werden, außerdem segnete er den Hof erneut. Da solche Erscheinungen in den nächsten Tagen des öfteren auftauchten taten sich die Bauern zusammen. Sie versuchten dahinter zu kommen wieso dies geschah ! Schlußendlich fanden sie einen jungen Mann, schlank und unscheinbar wirkte er. Doch er war nahezu bei jedem der Ereignisse in der nähe der Höfe gesehen worden. Wie von sinnen durchsuchten sie sein Zimmer in einer Herberge. Dabei fanden sie seltsame Kräuter und Flüssigkeiten. Diese brachten sie zu Vater Georg der ihnen bestätigte das diese Kräuter für magische Beschwörungen verwendet werden könnten. Nach weiteren Nachforschungen, von denen Neithan nichts mitbekam, wurde der Mann im beisein der Bewohner der Gehöfte verbrannt. Neithan war die nächsten Tage nicht der gleiche... der Gestank des verbrannten Fleisches... die Schreie gingen ihm nicht mehr aus dem Kopf... Seit jenem Tage hatte sich auch etwas anderen in Ihm verändert. Er konnte es selbst nicht deuten doch da war etwas. Etwas von dem er direkt wusste das er es für sich selbst behalten musste, es bedeutete Gefahr. Er bekam eine Gänsehaut wenn Ihn dieses gefühl überkam. Eine Woche später gingen die seltsamen Erscheinungen weiter. Neithans Ziehvater konnte es nicht glauben als an einem Nachbarhof ein vertrocknetes Huhn gefunden wurde, welches den Tag zuvor noch lebte. Es ging den Bauern durch den Sinn das sie möglicherweise den falschen verbrannt hatten. Einen Unschuldigen... Doch Vater Georg meinte daraufhin nur das er wohl einen Komplizen hatte. Der Sonnenvater hätte es nicht zugelassen das ein Unschuldiger verbrannt würde ! Doch auch Neithan, ein Anhänger des Sonnenvaters konnte diese Worte nicht recht glauben. Wenn die Geschichten über Hexer und Hexen stimmten, so hätte sich dieser wohl nicht ohne gegenwehr verbrennen lassen. Nach einem weiteren Monat hörten die Vorkommnisse ohne weiteres herausgefunden zu haben auf. Neithan erkannte über die nächsten Monate hinweg das Dinge passierten wenn er wirklich wütend war. Er fühlte sich stark danach... doch auch dreckig. Bisher hatte es noch keiner bemerkt zu seinem glück. Doch woher kam dies ? Was bedeutete dies ? Wer war er ? Diese Fragen stellte er sich jeden Abend im Bett nachdem er zum Sonnenvater gebetet hatte.
Beginn der Suche:
Jahre waren vergangen. Langsam konnte er dieses Gefühl unterdrücken oder besser kontrollieren. Er war ein paar mal knapp vor einer Entdeckung durch seine Zieheltern gewesen doch immer konnte er eine glaubhafte Erklärung bieten. Er glaubte nicht das sein Ziehvater oder seine Ziehmutter etwas wussten. Mit 14 wurden allerdings die Fragen in seinem Kopf so laut das er sie nicht weiterhin unterdrücken konnte. Er musst herausfinden woher er kam.. wer seine Eltern waren und warum dies mit ihm geschehen war. So fing er an Fragen an seine Zieheltern zu stellen. Zuerst behutsam, später direkter. Es ist nicht das größte Zimmer aber zumindest sauber. Und der Bader scheint ein netter Mann zu sein, vielleicht kann ich noch etwas von Ihm lernen... langsam bewegte er sich von seiner alten Wohnung Richtung der neuen. Schwer beladen mit den Dingen die er in seine Neue Wohnung schaffen musste Die alte Hexe Plankenwischer war nicht gerade freundlich als er Ihr den Schlüssel zurückgegeben hatte... und dann all die Regeln... Pah ! Sie kann sich einen neuen Mieter suchen den sie beschimpfen kann... ein Grinsen zierte sein Gesicht bei dem Gedanken an den neuen Mieter und wie er sich ihre schlechte Laune anhören müsse.
Bürger:
Nachdem er alle fein säuberlich in seinem neuen Zimmer verstaut hatte schweiften seine Gedanken in die Zukunft. Wie kann ich es nur schaffen... Wie kann ich Bürger werden... Warum ist es so schwer einen Weg zu finden... Ich will nicht ewig ein Schreiber bleiben. Ich will mehr ! Doch wie kann ich die Advokaten überzeugen mich doch auszubilden. Doch vielleicht liegt der Weg auch woanders ? Vielleicht kann ich den Magistrat ja überzeugen das meine Arbeit reicht um mich in den Bürgerstand zu erheben... Und dann wird die Gilde mich auch als Lehrling aufnehmen... leicht seufzend legte er sich auf das Bett. Auf einen Versuch kommt es an
Die Probleme des Herren Forbarg:
Gerade hatte Neithan einen Brief für Humbertus Forbarg beendet als dieser Ihn zu sich bat. Es war nichts ungewöhnliches daran, da Herr Forbarg sehr gerne über seine Kunstwerke mit Neithan sprach. Doch diesmal hatte in der Stimme Forbargs etwas anderes gelegen, er wirkte ein wenig angspannt auf Neithan. Leicht Neugierig trat Neithan sogleich in das Zimmer, das voll gestellt ist mit seltsamen 'Kunstgegenständen' und nahm nach einem deut Forbargs auf einem Stuhl platz. Sogleich und ohne umschweife eröffnete Humbertus das Gespräch. "Neithan, ich habe da ein Problem. Ich denke du kannst mir dabei helfen" Neithan wurde ein wenig seltsam bei dieser tatsache. Er hatte sich schon daran gewöhnt beim Vornamen genannt zu werden, Aufgrund seiner Stellung als Nichtbürger ging dies auch in Ordnung. Doch neugierig nickte er und sprach leise "Worum geht es Herr Forbarg ?". Dieser runzelte leicht die Stirn "Nunja es ist etwas Privates... ich habe einen seltenen Gegenstand erworben und ich benötige jemanden der diesen unbeschadet hierherbringt. Ich könnte Söldner anheuern, doch ich habe Angst das Sie den Gegenstand beschädigen oder gar ganz zerstören könnten. Die haben ja keine Ahnung was Sie dort transportieren..." seufzend unterbrach er sich kurz. "Außerdem mag Ich ihnen nicht soviel Gold anvertrauen um den Gegenstand zu bezahlen... Du weißt ja.. Söldner und Gold..." leicht überrascht horschte Neithan nach "Wo habt Ihr denn das Kunstwerk erstanden ?" "Ein Händler aus den Bergen sprach davon er habe einen seltenen Holzstich aus dem Imperium. Eine Nachbildung eines Kampfes" leicht leuteten die Augen des Advokaten Forbarg. "Doch er hatte Ihn leider nicht dabei und wird auch in den nächsten Monden nicht wieder in Sturmspitze erscheinen. Er versprach Ihn mir aufzubewahren.. Doch ich kann nicht erwarten jenen zu sehen und in meinen Händen zu halten. Daher würde ich dich bitten Ihn für mich abzuholen..." auf Antwort wartend blickte Forbarg gen Neithan. Jener sah ein wenig unschlüssig gen Humbertus "Ich hmm ich wäre wohl nicht die rechte Person dafür... Sollte ich in Gefahr geraten wäre das Kunstwerk verloren... Ich kann nicht..." seufzent überlegte Humbertus kurz und unterbrach Neithan "Nunja du könntest vorher ein paar Stunden nehmen.. bei den Söldnern... um mein Kunstwerk zu beschützen" sogleich nickte Forbarg erfreut über seine eigene Idee "Das ist gut. Ich werde das gleich in die Wege leiten. Du kannst gehen" Verwirrt verlies Neithan das Zimmer.
