Nymphen

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Allgemeines

Nymphen zählen zu den Naturgeister, die meist in Gestalt einer hübschen Frau auftreten, die ihre scheinbare Fruchtbarkeit deutlich zur Geltung bringen mag. Ihr Haar soll lang und meist lockig, und ihre Stimme vom lieblichem Klang sein. Sie beherrschen oftmals die Gabe der Tarnung und des Versteckens und vermögen es ihre Gestalt eins mit der Natur, die sie umgibt, werden zu lassen.


Mythologie

Nymphen werden seit Jahrhunderten in zahlreichen Liedern und Balladen besungen, Gedichte über sie werden vorgetragen und die verschiedensten Geschichten von Generation zu Generation weitergegeben. So ist es nicht verwunderlich, dass zu fast jedem größeren Wald, Gebirge oder See eine passende Nymphe existiert.
Nymphen werden die verschiedensten Eigenschaften nachgesagt, meist passend zu der Region aus der sie stammen. Gemein ist ihnen aber wohl ihr lockendes Wesen.


Waldnymphen

Waldnymphen gelten als zurückgezogen und schüchtern, die sich leicht durch zu laute Menschen verschrecken lassen. In den Märchen stehen sie oft mit der Tierwelt des Waldes in Verbindung, und werden oft von einem Reh begleitet.


Wassernymphen

Wassernymphen leben angeblich in den Tiefen der Seen, Flüsse und in den Weiten des Meeres. Sie werden oft als aufbrausend und temperamentvoll dargestellt, zeitweise sagt man ihnen auch Heimtücke und Hinterhalt nach.


Bergnymphen

Bergnymphen gelten als verspielt und geschwätzig. Sie neigen zu Schabernack und verwirren Wandernde gern durch wirres Echospiel. Sie gelten als chaotisch und unberechenbar, da sie einmal den Reisenden durch eine von Geschrei gelösten Steinbrocken erschlagen, aber Verirrten auch durch ihren süßen Gesang den Weg weisen können.

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