Regeln für die Charaktere

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Inhaltsverzeichnis

Die Namensgebung für eure Charaktere

Die Vorstellung, einen Mithrandiel, einen Legolas, Gimli oder Aragorn darzustellen, verlockt vermutlich die meisten Spieler, enttäuscht jedoch schon die, die sich bereits für eben diese Rolle entschieden haben. Wenn auch viele Hintergründe und Meinungsbilder zu bestehenden Figuren verfügbar sind, so ist doch jede Auslegung und Interpretation einer bereits existierenden Rolle kaum abzubilden oder so darzustellen, wie sie ursprünglich konzipiert war. Aus diesem Grund, empfehlen wir, die Namensgebung frei zu wählen und nicht an existierenden Persönlichkeiten aus Film und Romanen, noch an realen Personen zu orientieren. Daher bitten wir Euch, eure eigene Kreativität anzuspornen und einen Namen eurer Rolle zuzuordnen, der dieser gerecht wird. Das hierbei eigenartige Zeichensymbole, Zahlen oder fremdsprachige Ausdrücke fehl am Platz sind, setzen wir als akzeptiert voraus. Konkret meint dies, verzichtet bitte auf englische Worte, auf Zeichen- Zahlenkombinationen und Pseudo- Nicknames, bei denen Groß- und Kleinschreibung durcheinander gewürfelt worden sind.


Die Wahl der Rasse für eure Charaktere

Wir haben uns bei diesem Setting entschieden, nicht jede Rasse als frei wählbar anzubieten. Da wir einen von "AD&D" losgelösten Spielrahmen gewählt haben, diesen mit eigenen Hintergründen und Merkmalen ausgestattet haben, beschränken wir die Auswahl. Rein aus Sicht der Welt, sind "Berührte" und "Tiefling" sowie Drow und Ork nicht als Rassen wählbar. Weiterhin haben wir den Schwerpunkt auf die Rasse der Menschen gelegt. Selbstverständlich ist es trotzdem möglich, eine andere Rasse zu wählen, wobei Elfen und Zwerge jedoch anmeldepflichtig sind.


Die Wahl der Klasse für eure Charaktere

Auch bei der Wahl der Klasse haben wir uns entschieden, nicht jede Klasse frei wählen zu können, da wir die Ansicht vertreten, dass nicht Jede für dieses Setting passend ist. Aus diesem Grund haben wir eine recht umfangreiche Darstellung für Euch bereit gestellt, was die jeweilige Klasse bedeuten kann beziehungsweise in welcher Relation in dem Setting steht. Alle Prestige-Klassen sind anmeldepflichtig.


Die Wahl der Klassenkombinationen für eure Charaktere

Hierbei gilt, es ist nicht allein ausreichend, die in der Beschreibung der Klasse notwendigen Vorraussetzungen zu erfüllen, sondern dies im Rollenspiel logisch abzuleiten. So sich diese Wahl aus dem Werdegang, dem Erleben der Rolle und der sinnvollen Weiterentwicklung des Charakters begründen lässt, findet sich ein guter Weg, die Kombinationen zu verwirklichen. Reine "engine-Optimierung" ist kein ausreichender Grund für eine Klassenkombination und wird dementsprechend nicht ermöglicht.


Die Wahl der Attribute für eure Charaktere

"Wozu Werte auf Attribute gleichmäßig verteilen, wenn doch nur bestimmte relevant sind und Anderen überhaupt keine Bedeutung beigemessen wird. Also, kann ich einigen Werte das Minimum zuweisen und die, die ich benötige, unverhältnismäßig in die Höhe treiben." Diese Aussage trifft in diesem Setting nicht zu und das ist auch gut so. Attribute spiegeln bestimmte Eigenschaften und deren Ausprägungen wieder. Dementsprechend ist es sinnvoll, sich mit Fragen zu beschäftigen, wie charismatisch, weise und intelligent ein Charakter sein soll beziehungsweise, wie sehr Du in der Darstellung deiner Rolle dem Rechnung tragen möchtest. Alle Attribute sind bedeutsam und für Charaktere, die übermenschlich sein sollen, gibt es in diesem Setting wenig zu gewinnen. Entscheidet Euch daher bei der Wahl für ein gutes Maß, und unterschätzt nicht, dass ein unscheinbarer Herr weniger Aufmerksamkeit erregen wird und das die einfache Frau mit Lebenserfahrung bedeutend weiser ist, als ein Jungspund, der vom Leben nicht gezeichnet worden ist.


Das "Emoten" oder Beschreiben von Handlungen und Gesten eurer Rolle

Unter diesem Begriff wird das Ausdrücken eurer Rolle durch Worte verstanden. Hierzu beschreibt man Gestik, Mimik, Haltung, Ausdruck, und die Art und Weise, wie bei wörtlicher Rede die Stimme des Akteurs wahrgenommen werden soll. Zu bedenken ist hierbei, da euer Mitspieler nur das bewerten und darauf reagieren kann, was ihr ihm über "Emotes" über das Verhalten eurer Rolle mitteilt. Dementsprechend, füllt das Leben eurer Rolle so aus, wie ihr eure Rolle verstanden wissen wollt. So sie schweigsam, womöglich introvertiert ist, "emotet" dies in der entsprechenden Form und lasst eure Spielfigur nicht kommentarlos vorüber ziehen. Beachtet bitte hierbei, dass wertende Beschreibungen nicht immer zum Ziel führen und zumeist das Gegenteil auslösen, das man womöglich beabsichtigt hat. Gedankenblasen sind nicht Bestandteil von "Emotes", da wir keine Rollen im Spiel haben, die die Fähigkeiten besitzen, Gedanken wahrnehmen zu können.


"Poweremote" oder eine übermächtige Handlung

Es gibt auch Beschreibungen, die über das Ziel, eine Handlung auszudrücken, weit hinaus reichen. Dies ist immer dann der Fall, wenn Handlungen Tatsachen schaffen, oder zu erzwingen versuchen, die so weder zugetroffen sind, noch als Handlung bereits vollendet worden sind, ohne dem Mitspieler Optionen oder Handlungsalternativen zu eröffnen. Verzichtet bitte auf eine solche Ausdrucksweise, da sie eurem Mitspieler sehr schnell die Motivation rauben, seine Rolle auszudrücken.


Das "Charakter-Crossing"

Wir ermöglichen das Spielen von insgesamt drei unterschiedlichen Charakteren, da wir die Ansicht vertreten, dass das Darstellen einer Rolle viel Aufmerksamkeit, Zeit und auch Gedanken kostet, und wir Euch auch angemessen betreuen und begleiten möchten. Da aber auch unsere Zeit begrenzt ist, haben wir uns entschlossen, nur drei Spielercharaktere zuzulassen, damit der Spielrahmen und Verwaltungsaufwand überschaubar bleibt. Das Spielen von drei unterschiedlichen Rollen bedeutet jedoch nicht, das Gegenstände, die gefunden, gekauft oder anderweitig erworben worden sind, beliebig zwischen den Charakteren getauscht oder geliehen werden dürfen. Im Gegenteil, wir möchten damit Charaktervielfalt ermöglichen, nicht jedoch lose Verwandtschaftsklüngel, in denen es üblich ist, eine flanierende Tauschbörse zu betreiben, unabhängig davon, wie verlockend es doch sein kann, das jeder Charakter den selben Ring hat, der besondere Eigenschaften hat und den Charakter "bevorteilt".


Das Gebot der Fairness

Lasst Eure Rollen so handeln, wie es sich für Eure Darstellung der Rolle als sinnvoll und angemessen erscheint. Bedenkt jedoch, ihr spielt nicht allein, im Gegenteil Ihr spielt zusammen, wenn auch nicht mit gleichen Zielen. Gebt bitte eurem Mitspieler immer die Gelegenheit, auch seine Rolle darzustellen. Handelt bitte mit Augenmaß und auch Weitsicht, habt Spass und lasst euren Mitspielern auch den Spass, seine Rolle darzustellen und auszudrücken.

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