Schneezinnen
Aus Auryen
Nördlich des Schattenforstes türmen sich die Schneezinnen, ein Bergmassiv von atemberaubender Schönheit, auf. Hier liegt die nördlichste Stadt des imperialen Reiches, [Mondwacht]], eingebettet in die eisigen Gebirgsspitzen. Drei Pässe ziehen sich über die Schneezinnen. Im Westen findet sich der Trollkopf-Pass, im Osten der Nonitz-Pass, der sich im Süden in zwei Ausläufer nach Donnerthal und Anwa'ar gabelt.
Die Felsmassen der Schneezinnen bedecken eine Vielzahl von Bodenschätzen unter ihrer harten Oberfläche. Vor allem Erze, Edelsteine und Marmor bescheren der Gegend außerordentlichen Reichtum und so ist sie bis zum Nonitz-Pass gut erforscht. Das Gebiet weiter nördlich, Ödland genannt, und auch der östliche Teil des Gebirges ist hingegen weitgehend unbekannt.
Die Schneezinnen sind ein gigantisches Bergmassiv, dass sich über drei Klimazonen erstreckt. Die Nordseite ist rau und kühl. Oft weht ein eisig schneidender Wind aus der Richtung des Ödlandes und der Sonnenvater zeigt nur selten sein Gesicht. Das Gestein ist grau und zerklüftet und zumindest in den höheren Lagen zu weiten Teilen mit Schnee und Eis bedeckt.
Auf der Südseite sieht das ganz anders aus. Die im Westen beginnenden Abhänge, die zur Grafschaft Als gehören, weisen ein mildes, ausgegliches Klima auf. Hier entspringt der Thelon und das Gebirge erfährt ausreichend Regentage und ist vor allem mit Nadelhölzern und saftigen Wiesen reich bewachsen.
Im mittleren Teil, also in der Grafschaft Jarfalla, findet man schon recht warme Temperaturen. Hier ist die Flora schon spärlicher und wird mehr und mehr von stacheligem, halbhohem Gewächs dominiert. Dies ist der bevorzugte Lebensraum des Schneezinnen-Hochlandschafs.
Ganz im Osten grenzen die Schneezinnen dann an Va'luas - Die Große Wüste. Dort speichert das nun kahle und rötliche Gestein die Hitze der Ebene. Es wächst kein Grashalm mehr und der Wind bläst die Sandkörner zwischen die Felsen. Erst in Richtung Gipfel nimmt die Temperatur wieder markant ab.
