Shanrae Anden

Aus Auryen

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Shanrae Anden

Shanrae ist Lehrling im Alchemistenturm.

Aussehen

  • Grösse: 165 Fingerbreit
  • recht auffallend grüne Augen
  • rotbraunes längeres Haar, ordentlich zu einem Zopf zusammengebunden
  • Geboren: 596 dIK
  • Spitzname: Shan, welcher aber nur ihr näherstehenden Personen erlaubt ist


Beschreibung

Shanrae ist eine sehr zurückhaltende und bei Fremden auch oft scheue Person. Meist trifft man sie in Begleitung oder der Nähe von Torben an, welcher auch ihr Gefährte ist. Kennt man Shanrae einmal ein wenig näher, sodass sie ihre erste Scheu überwunden hat, entpuppt sie sich als ruhige, freundliche und äusserst hilfsbereite junge Frau.
Schafft man es dann auch noch in den Kreis der Leute aufgenommen zu werden mit denen sie engeren Kontakt hat, kann sie durchaus auch kommunikativ sein und ist für manchen Schabernack zu haben.


Biographie

Ursprung

Shanrae stammt aus der Gegend um die Stadt Hohewacht. Sie kam dort als Tochter eines jungen Bauernpaares auf die Welt. Ihre Eltern starben bei einem Hausbrand als sie gerade einmal 8 Monate alt war. So kam es, dass sie von ihrem Onkel in Obhut genommen wurde, der sie fortan wie seine eigene Tochter liebte und aufzog.
Dieser Onkel hatte in dem kleinen Ort nahezu unumstritten das Ruder in der Hand, jedenfalls hätte es nie jemand gewagt offen das Wort gegen ihn zu ergreifen. Durch diese Machtposition war es ihm möglich Shanrae ein weitestgehend sorgenfreies Leben zu bescheren indem er immer wenn nötig schützend seine Hand über sie hielt, auch wenn andere Dorfbewohner aufgrund ihres, sich langsam zeigenden, Talentes für Magie allmählich unruhiger wurden. Erst mit dem Tod des alten Mannes wendete sich recht zügig das Blatt. Die Unruhe in dem kleinen Ort nahm immer weiter zu und als es bereits vorkam das Shanrae auf offener Straße als Hexe beschimpft wurde entschloss sie sich schnellst möglich aus ihrem Heimatort zu verschwinden. Noch in der selben Nacht packte sie alles nötige und wertvolle was sie finden konnte zusammen und machte sich auf um an einem anderen Ort wieder ein sorgenfreies Leben anzufangen.


Die Reise

Ihr Weg führte sie zunächst nach Norden und an der Küste entlang weiter nach Osten in Richtung Thelonar. Unterwegs legte sie in verschiedenen kleineren Ortschaften kurze Rasten ein um sich dann nach wenigen Zehntagen langsamer Reise an einem ruhigen und kleinen Ort niederzulassen. Sie hoffte in einem ähnlich kleinen Ort wie dem ihrer Heimat durch die wenigen Bewohner nicht aufzufallen. Diese Hoffnung ging auch einige Monate gut, jedoch wuchs das Misstrauen der Bewohner gegenüber Shanrae und sie beschloss erneut zu fliehen um es gar nicht erst zu offenen Beleidigungen kommen zu lassen, da die Bewohner die sie nicht von Kindesbeinen auf kannten wohl nicht so zögerlich wären. Auf diese und ähnliche Weise ging es noch in einer Hand voll anderen kleinen Siedlungen weiter und endete immer damit das Shanrae fluchtartig den jeweiligen Ort verließ. In dieser Zeit gewöhnte sie sich an immer ein Versteck ausserhalb der Orte bereit zu halten in welchem sie den größten Teil ihrer Ersparnisse aufbewahrte falls es wieder zu einer Flucht kommen sollte.


Die Flucht

Ihre letzte Flucht jedoch lief weniger reibungslos. Sie konnte gefasst und festgehalten werden, während die Bewohner sofort eifrig damit anfingen den Scheiterhaufen für den nächsten Tag aufzubauen. Während Shanrae zum Scheiterhaufen geführt wurde versammelten sich sämtliche Bewohner des Ortes um dem Spektakel beizuwohnen. Unter den Schaulustigen machte sich zunehmende Unruhe und Rangelei um die besten Plätzen breit, welche letzten Endes selbst Shanraes Wachen in einem, für sie, glücklichen Moment ablenkte. Diese Gelegenheit nutzte Shanrae, nahm einer der Wachen ihr Schwert ab und schlug mit einem verzweifelten Hieb die zweite Wache nieder um sich anschliessend den Weg aus dem Ort mit Schwert und Magie freizukämpfen. Die darauf folgenden Zehntage verbrachte sie damit nahezu rastlos weiter zu reisen und sich Gedanken über ihre Zukunft zu machen.


Die Überfahrt

Diese Überlegungen schliesslich endeten erst als sie feststellte das ihr Weg sie nach Königsport führte und sie dort erstmals seit langem wieder erholsamen Schlaf fand. Am darauf folgendem Tag verwendete sie ihre übrigen Ersparnisse darauf eine Passage nach Auryen an Bord eines Schiffes zu buchen das noch am gleichen Tag ablegen sollte. Während dieser Überfahrt lernte Shanrae dann auch Torben kennen, bei dem sie trotz ihrer inzwischen recht scheuen Art nicht umhin kam mit einem leichten Lächeln auf seinen neugierigen Blick zu reagieren.

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