Steppe von Umri

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Die Steppe von Umri steht, gleichsam wie die Steppe von Khimar-Nate, unter der Verwaltung von Graf Meinold von Freiwind. Die Steppe grenzt im Norden an Thalmoor, im Westen an die Steppe von Khimar-Nate, im Süden an die Grafschaft Gording sowie an die Küste des Sternentränenmeeres und im Osten an Va'luas - Die Große Wüste.
Nur wenige imperiale Menschen des Kaiserreiches haben sich seit der Eroberung der Steppenländer, 494 dIK durch Kaiser Armhard II., wirklich in diesen eingefunden, und so ist die Steppe für das Imperium von sehr geringer Bedeutung. Die Zivilisierung des Barbarenvolks ist dem Kaiserreich minder geglückt, und so leben die meisten Barbaren der Umri noch heute in ihren Lagern in alter Tradition beisammen und scheren sich wenig um das Leben, das sich außerhalb der Steppe so abspielt.
Die Steppe selbst bietet den Einwohnern nicht nur einen reichen Bestand an wild, sondern besonders auch nahe des Angarion durchaus fruchtbaren Boden, der für die Landwirtschaft genutzt werden kann.
Allgemein ist das Leben in der Steppe recht rau. Eine Stadt gibt es dort nicht, und die Wege zwischen den einzelnen Dörfern sind lang und mühsam, sodass es gleichsam ein recht von der Außenwelt abgeschiedenes Leben ist. Dementsprechend werden die Menschen, die in der Steppe leben, gern als mürrisch und verschlossen bezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

Dörfer

Angofurt

Angofurt ist das größte Dorf der Steppe von Umri und liegt nah der Knochenbrücke am Angarion. Ob der Nähe zur Steppe von Khimar-Nate ist eine stärkere Befestigung des Dorfes wohl nicht verwunderlich. Die meisten Einwohner leben von der Landwirtschaft und der Fischerei.



Pretwig

Pretwig ist ein kleines Dorf von Bauern und Fischern, das an dem See Faulwasser nahe des Angarion liegt, dessen Fischbestände die ansässigen Fischer denen von Faulwasser deutlich vorziehen.



Uberthal

Ubertal liegt an dem Bach Balton, unweit der Grenze zu Thalmoor. Die Einwohnerzahl entspricht dem Durchschnitt eines Dorfes, und die meisten leben als Bauern oder Fischer.



Rembon

Rembon ist das östlichste Dorf des Imperium und liegt an den Klippen zum Sternentränenmeer. Es ist trotzder Abgeschiedenheit, oder vielleicht gerade deswegen, von ordentlicher Größe, und die Einwohner leben von der Landwirtschaft und der Fischerei.


Tavernen

Zum Trunkschlächter

Die Taverne liegt in südwestlichen Teil der Steppe und grenzt an die Grafschaft Gording. Mit starkem Bier und hartem Schnaps wird die kleine Bevölkerung Gordings hier gebührend an die rauen Sitten der Steppe vorbereitet, so sie den Weg durch diese anstreben.



Zur Durchreise

Zur Durchreise liegt zwischen Angofurt und Pretwig an der Knochenbrücke. Zu empfehlen ist die Taverne, mehr Bruchbude als Lokal, tatsächlich nur zur Durchreise, denn oft wird es ungemütlich, wenn Barbaren aus der benachbarten Steppe dort einen Besuch abstattet.



Zum Tischbruch

Zum Tischbrauch liegt an der Grenze zu Va'luas und Thalmoor. Die Taverne ist für deftiges Essen, starkes Bier und arge Raufereien Ortsbekannt.



Sandsturms Bruch

Die Taverne ist recht abgelegen am östlichen Ende der Steppe, nah der Grenze zu Va'luas gelegen. Besuch gibt es dort kaum, und der Weg an dem sie liegt verläuft einige Tagesmärsche später in den weiten der Wüste. Es gibt einige, die in der Taverne ob ihrer Abgeschiedenheit ein Schmugglernest und kleines rebellenlager vermuten.



Zum vollen Magen

Die Taverne liegt am südlichen Ende der Steppe an der Grenze zur Grafschaft Gording. Sie steht in arger Konkurrenz zu der Taverne 'Zum Runden Bauch', die unweit der Taverne noch in der Grafschaft Gording gelegen.



Zum Vollen Säcklein

Zum Vollen Säcklein ist eine Halblingstaverne in der Steppe der Umri, die recht zentral gelegen. Sie erhielt ihren Namen ob der reichlichen Essenspakete, die bei dem Wirt gegen Bezahlung für die Durchreise durch die Steppe erworben werden können.


Gebirge

Ein richtiges Gebirge gibt es in der Steppe von Umri nicht. 4 größere Hügel verdienen dennoch eine eigene Bezeichnung und Erläuterung:

Wildhorn

Wildhorn ist eine Ansammlung von mehreren Hügeln, auf und zwischen denen sich so einiges an jagbarem Wild tummelt. Die Stelle ist sehr beliebt bei den Jägern der Steppe.



Großer Dorn

Großer Dorn sind recht unwegsame Hügel, die überzogen sind von dichtem Dornengestrüpp. Es gibt Gerüchte von Höhlen und Gängen, die hinter den Gestrüppen verborgen liegen und sich durch die Hügellandschaft ziehen, um dort von Zwielichten Gestalten als Versteck und Beutelager genutzt zu werden.



Spitzfels

Spitzfels ist unwegsames Hügelgelände aus scharfem Stein, das die Haut von Fallenden gern aufreißt und das Schuhwerk der Wandernden maltretiert. Oger sollen dort hausen.



Klauenhügel

Der Klauenhügel ist ein größerer Hügel mit 5 Spitzen, wodurch er aufgrund der klauenähnliche Form seinen Namen erhielt.


Gewässer

Balton

Balton ist ein kleiner Bach bei Uberthal, der Name des Thalion in den Angarion mündet. Er bietet den Dörflern ausreichend Fischbestand.



Faulwasser

Faulwasser ist ein trüber See in der Steppe und liegt bei Pretwig. Besonders an heißen Sommertagen quält er die Dorfbewohner mit seinem Gestank. Die Dorfbewohner Pretwigs behaupten, das auf dem grund des Sees Leichen der Barbaren liegen, die für den modernden Gestank verantwortlich.



Klagensee

Der Klagensee ist ein recht großer See und liegt zentral in der Steppe von Umri. Er bietet einen reichen Fischbestand für die nahen Lager der Umri. Seinen Namen erhielt er ob des Steppenwindes, der oft recht wüst über den See fegt, und denen, die bereits sind zuzuhören, von den Klagen der weiten Welt berichtet.



Küste zum Sternentränenmeer

Südöstlich grenzt die Steppe von Umri an das Sternentränenmeer. Etliche Riffe, spitze Felsen und starke Strömungen machen es jedoch für die Schifffahrt weitgehend unpassierbar.


Sonstiges

Flussfeste Knochenbruch

Am Angarion, in der Steppe von Umri und in Nähe der Knochenbrücke gelegen, ist die Flussfeste Knochenbruch eine Bastion inmitten der noch immer unruhigen Steppen. Ihr Besitzer ist Freiherr Arnold von Angar.



Lager der Umri

Über die Steppe verteilen sich sieben große Lager der Umri, in denen die meisten Menschen des Barbarenvolks recht abgegrenzt und noch in alten Traditionen leben. Die Lager heißen:

  • Seelager
  • Wüstenplatz
  • Sandfang
  • Trennick
  • Klorbetz
  • Pröben
  • Pulk
Ein jedes Lager hat einen eigenen Führer, der dieses verwaltet. Für das Imperiale Kaiserreich sind die Lager recht unbedeutend, und so lässt man die Barbaren in den meisten Fällen einfach in Ruhe.


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