Sturmspitze

Aus Auryen

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Wappen der Stadt Sturmspitze
Karte Sturmspitze
Karte Adelsviertel
Karte Marktviertel
Karte Hafenviertel

Sturmspitze ist die Hauptstadt des Königreich Auryens und der Insel Auryen. Für eine genauere Auflistung einzelner Orte siehe hier.


Inhaltsverzeichnis

Kurzbeschreibung

Sturmspitze liegt am südöstlichen Ende der Insel Auryen und ist eine Küstenstadt. Sie ist eingeteilt in drei Viertel: Adelsviertel, Marktviertel und Hafenviertel. Überragt wird die Stadt vom Schloss zu Sturmspitze, Sitz der Königin.

Die Nahrungsversorgung wird von den Bauern des Dorfrings und den Fischern am Strand gesichert.


Allgemeine Beschreibung

Weit ragt die Silhouette der Stadt in den Himmel hinauf, wirkend, als würde sie gar majestätisch auf der Spitze der ins Meer ragenden Klippe thronen. Möwen segeln um die in der Sonne glitzernden Türme und Dächer, ihre spitzen Schreie sich mit dem Tosen der Brandung vermischend. Rufe und Stimmen gesellen sich summend wie in einem Bienenstock hinzu, hinauf getragen aus den Schluchten der Häuserreihen zwischen denen sich Strassen und Gassen winden wie ein Bach um große und kleine Steine. Und wie Blätter mitgetragen auf der Wasseroberfläche schlängen sich Menschen an den Häusern vorbei, freundliche Grüße sich mit keifenden Beleidigungen mischend, der Ruf einer Mutter nach ihrem Kinde fast untergehend. Dazwischen ein blaues Band, der schmale Fluss Königsader.

Hin und wieder teilt sich eine kleinere Gasse von der Geschäftigkeit, verläßt die größere Strasse und von einem Moment auf den anderen einsam und leer wirkend, schlängelt sie sich in die Düsterheit zwischen den eng beieinander stehenden Häusern. Wie Riesen, die sich hinunterbeugen, um zu sehen was zu ihren Füßen geschieht, ragen die Häuserwände an den Gassen entlang schräg nach oben, bis kaum mehr ein kleiner Spalt Himmel zu erkennen ist, Schatten und Dunkelheit sich bildend dort wo das Licht sie nicht mehr erreicht. Leise Geräusche hallen hier und dort wider. Das Scharren von Leder auf Stein. Das plötzliche Klappern einer umgeworfenen Tonne. Das Trippeln davon laufender kleiner Füße. Glühende Augen, die aus dem Schatten heraus die Geschäftgkeit der großen Strassen beobachten, unbemerkt, übersehen, ungeliebt. Irgendwann erreicht jedoch jede Gasse wieder das Ende der Häuserreihen, verschmilzt die wieder mit dem Strome der Strassen, jedoch nichts preisgebend von den zurück gelassenen Schatten.

Weiter schlängeln sich die Strassen durch die geschäftige Stadt, bis sie alle an einen großen Platz stoßen und in ihm verschwinden, sich an dieser Stelle vereinen. Und wie ein plötzlich aufragender Berg erhebt sich ein majestätisch wirkender Palast am anderen Ende des Platzes. Stolz ragen seine schlanken Türme in den Himmel hinauf, jedwedes Gebäude der Stadt überragend, selbst den dunklen Schatten des Magierturmes, der sich scheinbar so nah in den Himmel hinauf windet.

So viel sanfter erscheinen da die niedrigeren, aber nichts desto trotz stolzen Tempel. Der helle Stein des Sonnenbanner-Tempels scheint im Lichte der angebetenen Sonne zu strahlen und zu schimmern, die Leute zu sich rufend auf das sie dem Sonnenbanner Ehre erweisen. Weiß und gold gekleidete Priester mischen sich unter die die Treppen hinauf und hinab strömenden Besucher, huldvoll die Ehrenbezeugungen der Leute annehmend.

Soviel dunkler aber ebenfalls sanfter scheint dort das mit dunklen Stein errichtete Gebäude der Mondin, silberne Einlegearbeiten es wirken lassend, als sähe man in den Nachthimmel hinauf von dem der runde Leib der Mondin zwischen all den Sternen auf ihre kleinsten Kinder hinab sieht. Ruhiger erklimmen hier die Besucher die Treppen zum Tempel, niemand auf die schattenhafteren Gestalten achtend, die sich des Einganges im hinteren Bereich des Tempels bedienen.

Weiter schlängeln sich die Strassen, verlassen den großen Platz wieder und bewegen sich gen des rauschendes Meeres, hin zu sanft auf und ab schwingenden weißen Segeln, Teil der stolzen Schiffe. Fast zu weiß erscheinen die mächtigen Stoffe vor dem dunklerem Holz der Schiffe, vor der Düsternis des Gebietes in denen sich rauhere Gesellen herumtreiben. Harte Worte und Flüche erfüllen die Luft, untermalt mit dem rauhen Gesang der Matrosen, die die Schiffe be- und entladen, der Reichtum der Stadt durch ihre schwielenbedeckten Hände wandernd.

Und in dem geschäftigen Treiben mag es kaum mehr auffallen, wenn Schiffe den Hafen verlassen oder von ihrer weiten Reise den sicheren Hafen Sturmspitzes anlaufen mit vielen Passagieren, die sich auf der Insel Auryen eine neue bessere Zukunft erhoffen.


Herrschaftstrukturen

Die Insel Auryen wurde im jahr 605 dIK zum Königreich erhoben. Seitdem wird die Hauptstadt von der Königsfamilie regiert. Da die derzeitige Königin Lilliana I. noch zu jung ist, wurde Eskil von Teufen als Regent eingesetzt. Er erhielt den Titel des Herzogs zu Sturmspitze. In seiner Regentschaft unterstützt, wird er vom Rat der Königin.

Der Rat der Königin ist ein ausschließlich beratendes Gremium, dass die fünf politisch bedeutenden Kräfte der Stadt Sturmspitze repräsentiert. Er bringt die verschiedenen Interessen an einen Tisch und kann durch seine Vertreter zu den aktuellen Themen Stellung beziehen. Den Mitgliedern ist es auch erlaubt, eigene Anträge auf die Tagesordnung der jeweiligen Sitzung zu bringen. Diese Sitzungen des Rates finden im Schloss zu Sturmspitze einmal pro Zehntag oder auch bei besonderer Dringlichkeit statt. Den Vorsitz dieser Veranstaltungen führt die Königin, die aber grundsätzlich durch ihren Oheim Eskil von Teufen vertreten wird. Die letztendliche Entscheidungsgewalt liegt rechtlich jedoch bei Liliana.

Der Rat der Königin umfasst fünf Mitglieder:

  • Taurus vom Stein, Kommandant der Königlichen Leibgarde sowie Berater der Königsfamilie
  • Gabryella, Hoheproiesterin der Mondin
  • Baerol Herzflamme, Hohepriester des Sonnenvaters
  • Terili Taubenauge, Erzmagierin
  • Garham von Steinhaus, Königlicher Magistrat und Steuerverwalter

Auryen ist darüber hinaus nicht völlig unabhängig vom Imperialen Kaiserreich. Noch immer ist das Königreich dazu verpflichtet, Tribut an den Kaiser zu entrichten.


Religion

Die Tempel der Mondin und des Sonnenvaters konkurrieren noch immer um die Vorherrschaft in der Stadt. Der Regent Eskil von Teufen ist klug genug, keiner Gottheit den Vorzug zu geben und somit ist die allgemeine Haltung der Stadt zu jener Frage unbestimmt.


Stadtviertel

Sturmspitze ist in drei Viertel eingeteilt:

Zum Herrschaftsgebiet der Stadt gehören auch:

Eine vollständige Auflistung aller wichtigen Orte und Sehenswürdigkeiten findet sich hier.


Sehenswürdigkeiten

Die größte Sehenswürdigkeit ist zweifellos das Schloss, das auf einem Hügel über der Stadt aufragt. Auch die Alta Akademia ist ein imposanter Bau, der höchste Turm der Stadt.

Eine vollständige Auflistung aller wichtigen Orte ist hier zu finden.


Geschichte

Einst war die Stadt Sturmspitze eine kleine Ansiedlung, die hauptsächlich von Flüchtlingen des Imperialen Kaiserreiches und Gesetzlosen bevölkert wurde. Lange Zeit hatte Auryen somit den Ruf einer verbrecherischen Insel, auch deswegen, da es immer wieder Piraten an ihre Küste zog, um Handel mit erbeutetem Diebesgut zu treiben.

Mit der Erhebung der Insel zum Königreich zog jedoch Ordnung in die Stadt ein, vor allem deswegen, weil König Ruthard I die Garde gründete.

Eine chronologische Übersicht über die Geschichte der Stadt ist hier zu finden.


Wappen der Stadt

Das Wappen der Stadt bildet das Schloss sowie ein Paar Blitze ab, als Erinnerung an das raue Klima, dem die Stadt ihren Namen verdankt. Der Wahlspruch der Stadt lautet dementsprechend:

"Sturmgepeitscht, doch felsenfest!"

Die Hymne der Stadt trägt diesen Namen.


Wichtige Persönlichkeiten der Stadt

Persönliche Werkzeuge