Tammo Duenkelan
Aus Auryen
Großen Bekanntheitsgrad erreichte Tammo Duenkelan zu Lebzeiten (*489 dIK; +572 dIK) unter dem gemeinen Volk nie. Und doch war er wohl der größte Waldmann seiner Tage. Im Schoße einer Köhlerfamile wuchs er im Schattenforst auf und streifte schon in seiner Kindheit furchtlos durch jenen Wald, den sonst kaum ein Mensch betrat. Im Einklang mit der Natur war sein Leben im Gleichgewicht und Tammo glücklich. Doch schon bald merkte er, dass der Wald und seine Bewohner zahlreichen Gefahren ausgesetzt waren. Das Feuer und die Axt waren die größten Feinde, die er zu befürchten hatte.
Doch auch die Menschen waren im Wald nicht sicher, da sie ihn nicht verstanden und so nahm sich Duenkelan auch deren Probleme an, führte Verirrte wieder auf den Weg oder rettete Reisende vor den Kehlen der Wölfe und Bären. Damit war er nicht allein. Denn viele Waldläufer und auch Druiden hatten sich die Belange des Forstes auf die Fahnen geschrieben. Besonders an Tammo Duenkelan war, dass er mit der Zeit durch alle großen Wälder des Imperiums wanderte, also nicht nur den Schattenforst, sondern auch den Zankharawald, den Zankatwald und den Eisenwald. So begann erstmals ein organisierter Austausch unter den Waldmännern statt, dessen Tradition bis heute gepflegt wird.
Tammo lebte auf diese Art bis zu seinem Tode. Sein Körper wurde nach seinem Ableben verbrand und die Asche in den vier großen Wäldern verteilt.
Allgemein bekannt ist die Anekdote um Schwarzgroll, die von Bano Pferdsohr aufgezeichnet wurde.
