Telormar - Feuerbinge

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Telormar ist die Hauptstadt der Zwerge und liegt inmitten des Graubartgipfels.

Inhaltsverzeichnis

Kurzbeschreibung

  • Telormar - menschliche Übersetzung: Feuerbinge
  • Im Graubartgipfel gelegen
  • Zugang über Nurlhar - die Edelsteinspalte
  • Reiche Erzvorkommen
  • Heimat der zwergische Braukunst

Allgemeine Beschreibung

Telormar - oder Feuerbinge, wie sie bei den Menschen genannt wird - ist die größte und mächtigste Stadt der Zwerge. Einen Großteil des Graubartgipfels untergrabend, ist Telormar ein Meisterwerk der zwergischen Grabkunst, und mag wohl verdeutlichen, dass das Volk der Zwerge wahrlich für solcherlei wie geschaffen ist.
Etliche Stollen und Gänge graben sich verwinkelt und verflochten durch den mächtigen Berg, münden in riesigen Hallen, die zu manchen Teilen zu hoch geschlagen sind, sodass es kaum möglich sein mag, die Decke dieser zu erkennen. Gleichsam ist ein Stollen kaum mit einem anderen vergleichbar und manche Gebäude ähneln gar menschlichen Häuser, nur dass jene aus dem Stein ausgehöhlt wurden.
Größere Versammlungsplätze werden stets von Prunk und zwergischer Kunst zollen, ausgeschmückt mit edlen Steinen und Metallen, während die verbindenden Gänge der Plätze eher einfach gehalten sind. Obwohl die ganze Stadt auch zu Fuße begehbar ist, gibt es zahlreiche Abschnitte, die gleichsam über Minengleise oder der zwergischen Art eines Flaschenzugs verbunden sind - denn Telormar schwankt in seinen verschiedenen Höhen um etwa 700 Fuß, mit der Höhle der Götter als tiefsten, und dem Königsstollen als höchstem Punkt der Stadt.
Wie es für die Zwerge typisch, ist die Stadt komplett autonom und auf die Oberwelt keineswegs angewiesen - fanden doch einige gewitzte Forscher der Zwerge einen Weg, Nahrung auch unter der Erde anzubauen.
Reiche Erz- und Edelsteinvorkommen ziehen sich nicht nur durch diverse Stollen der Stadt, sondern sind vor allen Dingen in den tiefen der Minen, die sich an allen möglichen Orten in der Stadt abspalten, zu finden. Es mag kaum ein Erz oder einen Edelstein geben, der nicht in einer der etlichen Minen zu finden ist und so mag es nicht verwunderlich sein, dass die Stadt vor Prunk nur so zu protzen scheint.
Gleichsam ist Telormar der Brauort des berühmten Zwergenbieres, das von dort aus nicht nur an weiter entfernte Stollen, Minen und Lager in den Graugipfeln, sondern gar bis zum Außenposten der Menschen in die Morgenrotgipfeln geliefert wird.

Stadtviertel

Es ist kaum möglich, Telormar in bestimmte Statviertel einzugrenzen, da die Gänge und Stolllen innerhalb der riesigen Stadt mehr als nur verschachtelt und verzweigt sind. Neben langen Minengängen werden etliche Stollen von verschiedenen Zwergenclans bewohnt. Dennoch gibt es fünf namhafte Stollen oder Höhlen, die hier Erwähnung finden werden.

  • Arau'Telormar - Die große Esse

Arau'Telormar bildet das Zentrum der Hauptstadt. Von dort aus verbreitet sich der beißende Geruch des Feuers und der flüssigen Metalle durch die Stollen, Gänge und Höhlen der Zwergenstadt, ohne dass es den Dwar heute noch großartig bewusst wäre. Nie scheinen die Klänge von Hammer und Amboss in der Esse zu verstummen und stetig mischen sie sich mit den rauen Gesängen der arbeitenden Zwerge, die dorten ihre Sauf- und Festlieder beim Werken zum besten geben.

  • Dornar Naeborn - Der Königsstollen

Prächtig und protzig erscheint der Königsstollen in den Gängen der Stadt. Dünne Goldadern durchfließen die Wände, erscheinen natürlich und dennoch so kunstvoll, als seien sie bewusst an jenen Stellen hervorgehoben. Eine riesige Halle mag sich in der Mitte des Stollens auftun, gestützt durch mächtige Steinpfeiler, die zahlreich geschmückt und verziert die Geschichte des Volkes bildlich darstellen. Statuen der königlichen Ahnen erheben sich im Halbkreis hinter dem Königsthron und blicken durch ihre steinernen Augen wachsam auf jene, die vor sie treten.

  • Mornludrukar - Der Grabstollen

Am Rande der Binge ersteckt sich ein langer Stollen, in den viele kleine Gänge und Ahnenhöhlen münden - der Grabstollen. Jeder Clan der Zwerge mag hier seine eigene Grabstätte besitzen, in der die toten Leiber ihrer Familienmitglieder in meist prächtigen und aufwendig verzierten Steingräber bestattet sind. Die Inschriften vor den Gräbern folgen dabei meist dem gleichen Schema: An der Spitze mag der Name des Toten und seine Lebensdaten niedergeschrieben sein, gefolgt von seiner Stellung in der Gesellschaft und besonderen Taten oder Eigenschaften, die ihn zu Lebzeiten prägten, bis die Inschrift von einem kurzen Abschiedsspruch des Clans abgeschlossen wird.

  • Aurarau - Das große Gold

In den Stollen und Hallen von Aurarau gibt es hauptsächlich, oder eigentlich nur zwei Dinge: Brauereien und Tavernen. Eine größer als die andere, liegt hier der Sitz der zwergischen Braukunst verborgen. Und obgleich sich die Brauereien und Tavernen nur so aneinanderreihen und Stapeln, mag dennoch jede einzelne ihren spezielles Brau- und Bierrezepten nachkommen, sodass das Auraun keiner Brauerei von Geschmack her gleich sein mag. Und so liegt auch das Hauptgesprächsthema dieses Viertels - neben Legenden, Heldentaten und Braten - in der Diskussion, welches Bier denn nun das beste sei.

Sehenswürdigkeiten

Geschichte

Nachdem einige Überlebende der Zwerge sich zu Beginn der dunklen Zeit in die Graugipfelberge retten konnten, blieb das Volk der Bärtigen nicht lange untätig. Im Jahre 2 n.D.e.F. war es der Dwar Grend Hammerstark, unter dessen Geheiß die ersten Stollen in den Graubartgipfel geschlagen wurden, mit dem Ziel, die größte Stadt zu errichten, die die Welt bis dorthin gesehen hatte. Über zwei Jahrehunderte hinweg werden die Gänge, Stollen und Hallen stetig erweitert, und noch heute mag es ab und an zu weiteren Arbeiten kommen.

Wappen der Stadt

Das Wappen der Stadt sind ein reich verzierter Hammer der auf einen Amboss schlägt.

Wichtige Persönlichkeiten der Stadt

RP-Texte mit Bezug zu Telormar

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Persönliche Werkzeuge