Tod und Jenseits
Aus Auryen
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Tod und Jenseits bei Menschen, Gnomen und Halblingen
Im Glauben der drei Rassen des Imperiums ist der Tod nicht das endgültige Ende des Lebens, sondern nur das Ende des Irdischen. Man glaubt, das in jeder Person ein Geist, eine Seele steckt, die über den Tod hinaus weiterlebt. Da der Körper jedoch gestorben, verlässt die Seele die leblose Hülle, und geht über in das Reich der Götter. Hier unterscheiden die Völker im groben zwei Wege, den die Seele einschlägt. Das Urteil, welchen Weg die Seele einschlägt, wird gefällt von den Göttern und bemessen an dem vergangenen Leben der Seele.
Das Reich der Glückseeligkeit
Das Reich der Glückseeligkeit beherbergt jene Seelen, die ihr Leben gottesfürchtig verbracht und sich durch ihren Glauben einen Platz in diesem Reich verdient. Eine feste Vorstellung, wie dieses Reich aussieht, gibt es jedoch nicht, und die Meinungen darüber unterscheiden sich oft durch verschiedene Wertvorstellungen der Personen.
Diener der Kirchen und streng Gläubige beschreiben das Reich der Glückseeligkeit oft als einen Saal, in dem man die Ehre hat mit dem Götterpaar an einer langen Tafel zu sitzen und zu speisen - wobei der Platz an der Tafel von der Strenge des Glaubens zu Lebzeiten abhängig gewesen sein mag. Je ehrfürchtiger die Person im Glauben ward, desto näher mag ihr Platz an der verehrten Gottheit sein.
Unter den Gnomen mag oft ein riesiges Forschungs- und Erfindungslabor beschrieben werden, in dem man mit allen möglichen Geräten und Möglichkeiten seinem Forscherdrang auf ewig frönen kann.
Seefahrer beschreiben das Reich der Glückseeligkeit oft als endloses Wasser, auf dem die Seemänner auf einem prachtvollen Schiff, begleitet von Delphinen und wunderschönen Nixen, segeln.
Doch sind dies nur ein paar Ansätze von etlichen Vorstellungen, die in den verschiedenen Völkern, Rassen, Schichten und Personen herrschen. Letzendlich mag sich jeder sein eigenes Reich der Glückseeligkeit ersinnen.
Die Wüste des Zwielichts
In die Wüste des Zwielichts wandern jene Seelen, deren Leben geprägt ward von Unglaube und Ketzerei. Für dies Vergehen erfahren sie in der Wüste auf Ewig die Läuterung der Götter.
Am Tage, wenn die Mondin fernab des Himmelszelts, mag sie dem Glauben nach die Wüste des Zwielichts in eine Eiswüste verwandeln, diese mit eisiger Kälte und Dunkelheit überziehen, und den Ungläubigen auf schmerzhafte Weise mit eisigem Hagel und schneidenden Winden ihre Macht demonstrieren.
In der Nacht kehrt die Mondin ans Himmelszelt zurück, und der Sonnenvater kehrt in die Wüste des Zwielichts ein. Diese wird für die Zeit der Nacht in eine Sandwüste gewandelt, in der endlose Weite, Hitze, grelles Licht und sengende Flammen die ketzerische Seele quälen und Läutern.
Tod und Jenseits bei den Zwergen
Die Zwerge glauben, dass jedem Zwerg eine Seele, bei den Zwergen "Tor" genannt, inne wohnt. Mit dem Tod des Zwergen kehrt diese ein in die ewigen Hallen der Ahnen, wo sie von den bereits verstorbenen Seelen des Clans empfangen wird. An einer riesigen Tafel wird fortan mit den Ahnen gespeist, getrunken, und den Freuden des Festes gefröhnt.
Tod und Jenseits bei den Elfen
Im Glauben der Elfen mag dem Tod einerseits etwas ziemlich endliches, andererseits auch etwas ewiges inne wohnen. Mit dem Tod wird der Körper des Elfen an die Natur und die Elemente zurück gegeben. Die Natur selber mag sich diesem Annehmen, weshalb er verottet. Die Seele, bei den Elfen "Fae" genannt, verbindet sich ihrerseits mit den Elementen, und mag in diesen auf Ewig ein Teil der Welt bleiben.
