Waffen- und Rüstschmiede
Aus Auryen
Die Zunft der Waffen- und Rüstschmiede hat ihren Sitz im Marktviertel in Sturmspitze.
Inhaltsverzeichnis |
Mitglieder
Zunftmeister
Schmiedemeister
Gesellen
- Bonkwart Humpf
- Karl Bärbeisser
Lehrlinge
- -
Beschreibung
Die Zunft der Waffen- und Rüstschmiede zählt zu einer der raueren der 5 Zünfte, was wohl nicht zuletzt an dem Einfluss des Zunftmeisters Albertus Eisenarm liegen mag.
Die größten Abnehmer an Waffen und Rüstungen findet die Zunft bei der Garde und bei den Söldnern, doch ist es ein Vorurteil, dass die Schmiede nur Kriegsgerät herstellen mögen - denn das Schmieden von eben jenem zählt schon zur höheren Kunst des Schmiedens, und besonders Lehrlinge und Gesellen sind in der Zunft für die Herstellung von Werkmaterial wie z.B. einem Kessel oder einer Spitzhacke zuständig.
Die Zunft der Waffen und Rüstschmiede arbeitet besonders mit der Zunft der Gerber und Kürschner, den Zimmerleuten und den Juwelieren eng zusammen.
Ausbildung
Gesellenausbildung
Wie in jeder Zunft wird der Lehrling von einem angehenden Meister, einem Meister, oder - sofern er sehr viel Glück (oder je nach Auslegung Pech) hat - vom Zunftmeister selbst ausgebildet. Die Ausbildung zum Schmiedegesellen ist neben den geistigen Ansprüchen eine der körperlastigsten Lehren, die man unter den Zünften erlangen kann.
Mit den Grundlagen der Erzkunde und der Verarbeitung der Rohstoffen beginnend, schlägt sich der Lehrling eine lange Zeit durch die Herstellung von Werkgeräten und Werkzeugen, während er nebenbei verpflichtet ist, die theoretische Grundlage der Beschaffenheit von Waffen und Rüstungen zu studieren. Erst nach bestandener Zwischenprüfung mag es dem Lehrling erlaubt sein, seine ersten Schritte in der Kunde des Waffen- und Rüstschmiedens zu gehen, wobei anfänglich natürlich nur mit billigen Metallen gearbeitet wird. Erst wenn der Lernende darin ein gewisses Talent an den Tag legte, wird er in der Herstellung von hochwertigerem Rüstwerk unterrichtet, bis er schließlich nach bestandener Gesellenprüfung den Gesellenbrief erhalten kann.
Meisterausbildung
Die Meisterausbildung setzt eine erfolgreich abgeschlossene Gesellenausbildung, sowie mindestens ein Jahr des selbstständigen Arbeitens voraus. Meist dauert sie in etwa 3 Jahre, und neben Vertiefungen des Gesellenwissens erlernt der Geselle zusätzlich administrative Tätigkeiten, sowie das Anleiten und Lehren von Lehrlingen. Zur Vorbereitung auf die Meisterausbildung, die die meisten Gesellen irgendwann durchlaufen, ist es nicht unüblich, dass Gesellen schon vor der Ausbildung zum Meister anderen Lehrlingen zur Hand gehen und ihnen mit ihrem Wissen zur Seite stehen. In der Meisterausbildung ist es meist üblich, dass der Geselle, der den Meistertitel anstrebt, einen der Schüler des Meisters mit ausbildet. Ausnahmen mögen die Regel nur bestätigen.
Der Zunftmeister muss jeder Meisterausbildung zustimmen.
Verdienst
Angestellter: 40 Münzen / Monat
Lehrling: 50 Münzen / Monat
Geselle: 100 GM / Monat
Meister: 200 GM / Monat

